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Montag, 07.05.2018

Gelungener Start für Heynitzer Umweltschule

Das sechsköpfige Team um den neuen Leiter gab Einblicke in die Arbeit an drei Orten.

Die Hortgruppe der Johannesschule Meißen besuchte die Streuobstkelterei in Gohla.
Die Hortgruppe der Johannesschule Meißen besuchte die Streuobstkelterei in Gohla.

© Eike von Watzdorf

Nossen/Heynitz. Der Auftakt hätte kaum besser ablaufen können. Der Gelbe Saal des Schlosses Heynitz bei Nossen war prall gefüllt, als 52 Besucher sich kürzlich die neuen Räumlichkeiten der Naturschutzstation im Schloss Heynitz ansahen und über die Arbeit der Mitwirkenden informierten. „Seit 2014 gibt es die Naturschutzstation – eine Einrichtung der Regionalgruppe Meißen des Naturschutzbundes Deutschland“, sagt Cornelia Mäser, Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit.

Begonnen hatte alles mit sechs verschiedenen naturpädagogischen Angeboten für Grundschulklassen und Hortgruppen. „Jährlich kommen seitdem über 350 Kinder nach Heynitz, Mahlitzsch und Gohla und lernen und erforschen dort Grundlegendes über Bienen, Wasserlebewesen, Bodentiere oder Schafe, besichtigen den Biohof Mahlitzsch oder verfolgen den Weg vom Apfel zum Saft.“

Und so stellten die sechs erfahrenen Pädagogen ihre Angebote dem Publikum vor, erklärten, wie sie dazu gekommen sind und beantworteten Fragen. Verstärkung bekommt die Einrichtung seit April dieses Jahres durch Erik Kubitz (die SZ berichtete). Er leitet die Naturschutzstation und konnte dank Förderung durch den Freistaat Sachsen fest angestellt werden. Als Biologe und bisheriger Mitarbeiter im Bereich Naturschutzförderung im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Freiberg bringt Erik Kubitz dafür gute Voraussetzungen mit. Unter anderem werde er Berater für Landnutzer sein, bestimmte Schutzgebiete betreuen, ehrenamtliches Engagement unterstützen und in der Biotoppflege und dem Artenschutz aktiv werden, erläuterte Erik Kubitz. Balkenmäher, einen Kleintransporter mit Anhänger und spezielle Arbeitsgeräte konnten von den Gästen besichtigt werden. Der Biologe Andreas Hurtig sorgte mit seinem Akkordeon und Gesang für eine angenehme musikalische Untermalung. (SZ/mhe)