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Donnerstag, 31.05.2018

Geld abheben im Ausland: So vermeiden Urlauber hohe Gebühren

Die schönste Zeit des Jahres beginnt für viele Urlauber mit der Anreise zum Ferienziel.

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Bild: In Deutschland ist es ganz normal, am Automaten die benötigte Geldsumme mit der EC-Karte abzuheben. Im Ausland funktioniert das weniger gut und ist nicht ratsam. Foto: pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons)
Bild: In Deutschland ist es ganz normal, am Automaten die benötigte Geldsumme mit der EC-Karte abzuheben. Im Ausland funktioniert das weniger gut und ist nicht ratsam. Foto: pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons)
  • Bild: In Deutschland ist es ganz normal, am Automaten die benötigte Geldsumme mit der EC-Karte abzuheben. Im Ausland funktioniert das weniger gut und ist nicht ratsam. Foto: pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons)
    Bild: In Deutschland ist es ganz normal, am Automaten die benötigte Geldsumme mit der EC-Karte abzuheben. Im Ausland funktioniert das weniger gut und ist nicht ratsam. Foto: pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons)
  • Bild: Noch immer ist die Kreditkarte ein beliebtes Zahlungsmittel für internationale Auslandsreisen. Foto: pixabay.com © RJA1988 (CC0 Creative Commons)
    Bild: Noch immer ist die Kreditkarte ein beliebtes Zahlungsmittel für internationale Auslandsreisen. Foto: pixabay.com © RJA1988 (CC0 Creative Commons)
  • Bild: Viel Bargeld im Geldbeutel zu haben, bedeutet auch immer ein hohes Risiko bei sich zu tragen. Foto: pixabay.com © Astryd_MAD (CC0 Creative Commons)
    Bild: Viel Bargeld im Geldbeutel zu haben, bedeutet auch immer ein hohes Risiko bei sich zu tragen. Foto: pixabay.com © Astryd_MAD (CC0 Creative Commons)

Schon hier benötigen Reisende in der Regel eine gewisse Menge Bargeld, um beispielsweise zu tanken sowie Getränke und Snacks unterwegs zu kaufen. Und das ist nur der Auftakt, denn im Urlaub steht der persönliche Genuss im Vordergrund – hier ist das Thema „Sparen“ eher nebensächlich. Um sich unterwegs und am Ferienort all das leisten zu können, spielt nicht nur das Budget eine Rolle. Auch die Frage, wie Urlauber im Ausland Geld abheben können, ohne sich dabei durch hohe Gebühren in Unkosten zu stürzen, muss bedacht werden. Wenn das Urlaubsziel beispielsweise außerhalb der EU liegt, ist das Abheben mit der klassischen EC-Karte wie in Deutschland keine Option. Im Folgenden klärt der Beitrag darüber auf, worauf es zu achten gilt.

Die Kreditkarte: Gebühren, Möglichkeiten und Kosten

Eine Option, um im Ausland Geld abzuheben, ist die Kreditkarte. Ihr großer Vorteil ist, dass die Karte das bargeldlose Bezahlen in vielen Situationen möglich macht, weil sie international fast überall akzeptiert wird. Mit dieser kleinen Plastikkarte ist es fern und nah möglich, an einem Automaten Bargeld ohne Gebühren zu erhalten. Entscheidend ist hierbei jedoch der Anbieter. Die Kreditkarten vieler deutscher Banken ermöglichen heutzutage keine kostenlosen Abhebungen mehr. Normalerweise zahlen Urlauber sowohl eine sogenannte Transaktions- als auch eine Abhebegebühr. Letztere variiert zwischen einem und vier Prozent, je nach Geldinstitut. Geht es um Geldabhebungen im Ausland, kommt in der Regel ein weiteres finanzielles Plus dazu. Dieses nennt sich Auslandseinsatzentgelt. Normalerweise handelt es sich dabei um ein oder zwei Prozent des abzuhebenden Betrages.

Ein Tipp, um diese Kosten beim bargeldlosen Bezahlen mit der Kreditkarte zu umgehen, ist in der Landeswährung abzuheben. Dadurch fallen keine weiteren Gebühren an und das angesparte finanzielle Polster für die Reise wird tatsächlich nur für persönliche Bedürfnisse ausgegeben. Wer sich darüber informieren möchte, welche Banken gebührenfreie Auslandsabhebungen mit einer Kreditkarte ermöglichen, nutzt den Kontovergleich auf Auslandsabhebung.de. Hier finden Reisende die passenden Informationen, um unterschiedliche Anbieter miteinander zu vergleichen.

Bargeld: Im Heimatland abheben, am Zielort wechseln

Bevor es auf die langersehnte Reise geht, macht es Sinn, etwas Bargeld im Heimatland abzuheben. Kleinigkeiten wie Kaffee, Softdrinks und Snacks sind so problemlos und ohne Gebühren zu bezahlen. Für den Urlaub im Ausland empfiehlt es sich jedoch, unterwegs keine großen Summen mitzuführen. Geschuldet ist das der hohen Diebstahlrate in einigen Ländern. Wer viel Bargeld mit auf die Reise nimmt, sollte außerdem verschiedene Verstecke dafür wählen, um es dem Dieb nicht zu leicht zu machen.

Wer in ein Land mit anderer Währung reist, muss in der Regel Geld wechseln. Finanzexperten raten zum Geldaustausch am Zielort. Grund dafür sind hohe Kosten, die beim Wechsel in Deutschland entstehen. Geschuldet ist das der Bereitstellung der jeweiligen Währung. Es ist also sinnvoller, in Deutschland einen gewissen Betrag abzuheben und diesen am Urlaubsort zu tauschen.

Tipp: Urlauber, die erst am Zielort Geld abheben möchten, sollten darauf verzichten, sich den Abhebebetrag in Euro anzeigen zu lassen. Das ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Ratsam ist es, sich die abzuhebende Summe in der Landeswährung anzeigen und auszahlen zu lassen.

Die EC-Karte: Nutzung, Gebühren und Gefahren

Eigentlich ist es recht selten, dass eine EC-Karte heutzutage noch im weltweiten Ausland genutzt werden kann. Ist das jedoch der Fall, gehen Abhebungen vom Konto mit hohen Kosten einher. Es können dabei Gebühren von 3,50 Euro bis hin zu 10 Euro anfallen. Zusätzlich addiert sich ein gewisser Prozentanteil des Abhebebetrages, sodass teilweise bis zu 10 % Gebühren bei einer Abhebung mit EC-Karte anfallen. Und zwar nicht nur international, sondern teilweise auch im europäischen Ausland. Leider fällt vielen Reisenden erst nach dem Urlaub auf, welche Beträge sie ohne Eigennutz verbrauchten, weil die Automaten im Ausland nicht alle Informationen offenbaren. Daher ist es empfehlenswert die klassische EC-Karte im europäischen und weltweiten Ausland nur im Notfall zu benutzen.

Hinzu kommt außerdem, dass hier viele Risiken entstehen können. Beispielsweise durch einen Geldautomatenbetrug. Um den Missbrauch und Betrug mit EC-Karten in Europa einzuschränken, wurden die Zahlungsmittel daher bereits mit neuen Chips versehen, wie auf auswaertiges-amt.de nachzulesen ist. Diese Neuerungen reduzieren die Anfälligkeit der Karten für einen Betrug. Um dieses hohe Risiko vor allem im internationalen Ausland zu verringern, haben sich einige Banken dafür entschieden, die Verwendung der EC-Karten entweder einzugrenzen oder vollständig zu verbieten.

Das richtige Zahlungsmittel für den Urlaub finden

Für Reisende, die ihren Jahresurlaub außerhalb von Deutschland verbringen, ist es im Vorfeld also gar nicht so leicht, das passende Zahlungsmittel zu finden. Um jedoch während der schönsten Zeit des Jahres jeglichen Stress zu vermeiden und das zu tun, worauf es im Urlaub ankommt, sollte vor der Reise gründlich abgewogen werden, welche Zahlmethoden am meisten Sinn machen. Auf verbraucherzentrale.de finden Urlauber umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Bezahlmöglichkeiten im Ausland. Hier ist beispielsweise die Rede von einem weiteren Zahlungsmittel – den Reiseschecks (Travellerschecks). In der Vergangenheit waren diese Varianten sehr beliebt. Das hat sich mit der Einführung der Kreditkarte schnell geändert. Inzwischen ist es ratsam, sich vorher zu erkundigen, ob die Schecks am Zielort noch einlösbar sind. Vorteilhaft war jedoch, dass diese Bezahlmöglichkeit aufgrund einer benötigen Unterschrift und vorzuzeigenden Ausweispapieren sehr sicher war.

Tipp: Ganz wichtig für alle Reisenden sind persönliche Kontodaten, Kartennummern und Sperrrufnummern der Bank im Heimatland. Diese Informationen gehören auf einen separaten Zettel, der gut verstaut und sicher verwahrt werden sollte. Kommt es zu einem Diebstahl oder geht die Karte verloren, haben Urlauber so die Möglichkeit, schnell zu reagieren, bevor es zu größeren Verlusten kommt.