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Montag, 11.06.2018

Gebrauchtes Einfamilienhaus kostet 315 000 Euro

Die Bausparkasse LBS hat Experten nach Käufen befragt und Durchschnittspreise zusammengestellt.

© Symbolbild/dpa

Radebeul. Der Immobilienmarkt in Radebeul ist geprägt von einer stabilen Preisentwicklung, informiert die Bausparkasse der Sparkassen LBS am Montag. Über alle Objektarten hinweg und auch bei Baugrundstücken sei der Schritt ins eigene Zuhause nicht teurer geworden. Dies geht aus der aktuellen LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2018“ hervor, an der für die Region Meißen-Döbeln LBS-Gebietsleiter Götz Richter aus Riesa mitgewirkt hat.

Wie LBS-Ost-Pressesprecher Thomas Thiet sagt, werden für die Studie Immobilienexperten aus der Region befragt und die Ergebnisse mit dem Vorjahr verglichen. Demnach kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Radebeul im Schnitt 315 000 Euro. Die Spanne reicht dabei von 265 000 Euro bis zum Höchstwert von 370 000 Euro.

Bei einem gebrauchten Reihenhaus fangen die Preise bei 150 000 Euro an und gehen bis zu 275 000 Euro. Im Schnitt werden 220 000 Euro verlangt. Für ein neu gebautes Reihenhaus müssen Bauherren durchschnittlich 40 000 Euro mehr zahlen. „Schaut man sich die Preise in anderen Regionen an, wie den alten Bundesländern, ist Wohneigentum hier vor Ort immer noch erschwinglich“, sagt Götz Richter.

Die Möglichkeit, ein Haus zu bauen, hängt entscheidend von den verfügbaren Baugrundstücken ab. Für einen Quadratmeter erschlossenes Bauland zahlt man in Radebeul je nach Lage mindestens 115 Euro, im Schnitt sind es 190 Euro.

Bei Eigentumswohnungen fallen Grundstückkosten nur wenig ins Gewicht. Käufer einer gebrauchten Eigentumswohnung mit 80 Quadratmeter Wohnfläche müssen mit einem Preis von 139 600 Euro rechnen. Eine gleich große Neubauwohnung kostet 308 000 Euro. Auskünfte gibt es auch in der LBS-Geschäftsstelle, Goethestraße 98 a, in Riesa. (SZ/per)