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Donnerstag, 14.06.2018

Fünf Fragen an Hauptdarsteller Philipp Danne

In „Jonas Waldek“ spielt er einen Nationalpark-Ranger. Für diese Rolle hat sich der Schauspieler professionelle Hilfe gesucht.

Von Nancy Riegel

Philipp Danne werden einige aus der Arzt-Serie „In aller Freundschaft“ kennen. Die Rolle als Assistenzarzt hat er für „Jonas Waldek“ nicht aufgegeben.
Philipp Danne werden einige aus der Arzt-Serie „In aller Freundschaft“ kennen. Die Rolle als Assistenzarzt hat er für „Jonas Waldek“ nicht aufgegeben.

© Daniel Schäfer

Herr Danne, Sie spielen in „Jonas Waldek“ einen Nationalpark-Ranger aus Hohnstein. Wie gut ist Ihr Sächsisch?

Gar nicht gut, ich spreche nur Hochdeutsch und Kölsch. Deshalb wird der Ranger ohne Dialekt auskommen müssen.

Haben Sie sich für Ihre Rolle speziell vorbereitet?

Ja, tatsächlich. Ich habe Ranger in der Eifel bei ihrer Arbeit begleitet. Es war beeindruckend zu sehen, wie vielfältig und anspruchsvoll ihre Aufgaben sind. Die Ausbildung umfasst mehrere Jahre. Im Film wird der Beruf natürlich nicht immer komplett realistisch dargestellt, aber so ist das eben – der Zuschauer soll ja auch unterhalten werden. Die Logos an unserer Uniform wurden übrigens nur für den Film entworfen, da wir die originalen nicht nutzen dürfen.

Auf Ihrem Instagram-Profil haben Sie Bilder vom Set gepostet, unter anderem ein Selfie mit Alpakas und sogar ein Foto mit einem Wolf?

Ja, wir haben tatsächlich zwei echte Wölfe am Set gehabt. Eine krasse Erfahrung. Sie sind zwar zahm, aber trotzdem brauchte es mehrere Tage, bis sie Vertrauen zu uns Schauspielern aufgebaut haben. Ja, und die Alpakas waren auch ganz cool. Und wir hatten ein Frettchen! Ein ziemlich tierischer Dreh also.

Wie gefällt es Ihnen persönlich im Elbsandsteingebirge?

Richtig, richtig gut. Ich komme ja aus Köln, also vom anderen Ende Deutschlands, und hatte gar nicht auf dem Bildschirm, wie groß und vor allem großartig die Sächsische Schweiz ist. Zum Wandern und Klettern ideal! Nur wer im Urlaub unbedingt Party machen möchte, ist hier vielleicht falsch (lacht).

Wo verschlägt es die Crew dann abends nach Filmschluss hin?

Wir bleiben einfach im Hotel. Man muss aber dazu sagen, dass die Drehtage meistens früh morgens beginnen und sich bis 17, 18 Uhr hinziehen. Danach ist man auch einfach platt.