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Samstag, 05.05.2018 Urteil

Fristlos kündigen geht nicht immer

Arbeitgeber können Angestellten auch wegen etwas kündigen, das abseits der Arbeit passiert ist.

Fristlos darf die Kündigung aber nur unter bestimmten Voraussetzungen sein – selbst wenn der Mitarbeiter gegen Gesetze verstoßen hat. Arbeitgeber müssen dann unter anderem die genaue Tätigkeit, Art und Schwere des Delikts sowie die Stellung des Mitarbeiters im Betrieb berücksichtigen. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf hervor, auf das der Bund-Verlag hinweist. Das Urteil fiel am 12. April 2018. (dpa)

Aktenzeichen: 11 Sa 319/17