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Freitag, 20.07.2018

Fricke stürmt nach Großenhain

Von Jürgen Schwarz

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Ex-Profi Sylvio Schwitzky will zukünftig mehr Zeit mit seinen beiden Jungs Neo (links) und Lio verbringen. Auch deshalb spielt er zukünftig ein paar Klassen tiefer bei Traktor Mochau. Foto: privat
Ex-Profi Sylvio Schwitzky will zukünftig mehr Zeit mit seinen beiden Jungs Neo (links) und Lio verbringen. Auch deshalb spielt er zukünftig ein paar Klassen tiefer bei Traktor Mochau. Foto: privat

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  • Ex-Profi Sylvio Schwitzky will zukünftig mehr Zeit mit seinen beiden Jungs Neo (links) und Lio verbringen. Auch deshalb spielt er zukünftig ein paar Klassen tiefer bei Traktor Mochau. Foto: privat
    Ex-Profi Sylvio Schwitzky will zukünftig mehr Zeit mit seinen beiden Jungs Neo (links) und Lio verbringen. Auch deshalb spielt er zukünftig ein paar Klassen tiefer bei Traktor Mochau. Foto: privat
  • Bis 2017 spielte Marcel Fricke (rechts) für die BSG Stahl Riesa. Hier liefert er sich ein Laufduell mit Eric Prentki, der damals für Einheit Kamenz spielte und jetzt beim VfL Pirna-Copitz unterschrieb. Fricke stand in der Vorsaison beim FC Grimma unter Vertrag und steht nun im Kader der Großenhainer. Foto: Ronny Belitz
    Bis 2017 spielte Marcel Fricke (rechts) für die BSG Stahl Riesa. Hier liefert er sich ein Laufduell mit Eric Prentki, der damals für Einheit Kamenz spielte und jetzt beim VfL Pirna-Copitz unterschrieb. Fricke stand in der Vorsaison beim FC Grimma unter Vertrag und steht nun im Kader der Großenhainer. Foto: Ronny Belitz

Man muss sich erst daran gewöhnen, dass die Großenhainer Landesliga-Kicker nicht mehr von Sylvio Schwitzky als Kapitän auf den Platz geführt werden. Nach drei erfolgreichen Jahren hat der 31-Jährige den GFV verlassen und sich dem SV 50 Traktor Mochau (2. Kreisliga) angeschlossen. „Dort spielen ein paar Kumpels von mir, das passt gut“, sagt der sympathische Sportsmann. Für die Großenhainer ist es ein sportlich großer Verlust, zumal auch Vize-Kapitän Moritz Meißner den Verein aus beruflichen Gründen verlassen hat. Neuzugänge sind Marcel Fricke (24/Grimma) und Dominic Kleber (27/Dobritz).

„Im Prinzip haben wir die Personalentscheidungen abgeschlossen, aber natürlich behalten wir den Markt im Auge“, sagt Geschäftsführer Alexander Gleis. „Zusammen mit den beiden A-Junioren Nico Franke und Dennis Scholtissek, die aufrücken, haben wir jetzt einen Kader von 24 Jungs.“ Auch Tim Reichl ist übrigens wieder auf dem Trainingsgelände zu sehen. „Er hatte sich eine Auszeit genommen und bekommt jetzt in der Vorbereitung wieder von uns die Chance, unserem neuen Trainer Thomas Kupper zu demonstrieren, dass er in den Landesliga-Kader gehört“, sagt Gleis.

Für die Entscheidung von Kapitän Schwitzky hat Gleis Verständnis, auch wenn dessen Entscheidung für den Verein etwas kurzfristig kam. „Sylvio war von Anfang an hier beim GFV richtig geerdet. Man dachte, er spielt schon zehn Jahre für uns. Er kam aus der vierten Liga und hat sich auch als Persönlichkeit komplett ins Team eingebracht. Wir akzeptieren, dass jetzt die Familie und sein beruflicher Werdegang für ihn oberste Priorität haben.“ Sylvio Schwitzky wird die Ausbildung zum Erzieher in den kommenden drei Jahren fortsetzen. „Und ich möchte an den Wochenenden einfach etwas mehr Zeit für meine Familie haben“, ergänzt der zweifache Familienvater, der bis vor drei Jahren als Profi für Budissa Bautzen kickte. „Natürlich ist sein Weggang für uns eine Art kleiner Gegentreffer, aber die positiven Dinge, die wir hier drei Jahre lang zusammen erlebt haben, überwiegen ganz klar“, so Gleis. „Sylvio und Moritz Meißner werden am 24. August eine würdige Verabschiedung zur Saisoneröffnung in unserer Jahnkampfbahn bekommen.“

BSG Stahl Riesa erwartet Amsdorf

Bereits am Freitagabend steht das erste Testspiel für den GFV beim Hainsberger SV an, der in der Vorsaison Rang zwei in der Landesklasse Mitte belegte. Zwei Tage später ist der VfL Hohenleipisch der Kontrahent, gespielt wird ab 14 Uhr in Prösen.

Die BSG Stahl Riesa erwartet nach den ersten zwei Trainingseinheiten am Samstag ab 15 Uhr in der heimischen Feralpi-Arena auf den 1. FC Romonta Amsdorf aus der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Stahls Gegner hat im Rahmen der Saisonvorbereitung schon drei Testspiele bestritten, u. a. gegen Oberligist FC International Leipzig nur knapp mit 1:2 verloren und gegen die U 19 des Halleschen FC mit 1:0 gewonnen.

Der Radebeuler BC, der sein erstes Vorbereitungsspiel bei Glückauf Brieske/Senftenberg nach Toren von Florina Müller, Felix Graage und Benno Töppel mit 3:1 (0:0) gewonnen hatte, tritt am Freitagabend ab 19 Uhr bei der SG Weißig, Aufsteiger in die Dresdner Stadtoberliga, an.

Landesklasse nur mit 13 Teams

Die Landesklasse Mitte wird im Spieljahr 2018/19 nur mit 13 Mannschaften spielen. Das bestätigte jetzt der Sächsische Fußball-Verband (SFV). Die Fußball-Landesklasse Mitte wird die Saison 2018/19 nur mit 13 Vereinen bestreiten. Gründe dafür sind die Verzichtserklärungen aufstiegsberechtigter Mannschaften sowie der Rückzug einiger Vereine. Das ist nun amtlich, denn in einer Pressemitteilung informierte der Sächsische Fußball-Verband, dass der SFV keine Möglichkeit sah, die Soll-Staffelstärke von 14 Teams zu erreichen.

„Das SFV-Präsidium hat seine Entscheidungen an der Spielordnung und den Auf- und Abstiegsregelungen auszurichten, damit der Gleichbehandlungsgrundsatz für alle am sportlichen Wettbewerb Beteiligten gewahrt und Planungssicherheit für Vereine, Kreisverbände und den SFV gegeben bleibt und auch in schwierigen Situationen nicht durch kurzfristige Veränderungen zu Lasten/zum Vorteil einzelner verletzt wird“, heißt es in der Erklärung des Verbandes. Aufsteiger aus der Kreisoberliga sind der Heidenauer SV, der VfL Pirna-Copitz II und der Meißner SV 08.

Die Pokalauslosung der ersten Runde wird am 24. Juli in Leipzig über die Bühne gehen.