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Freitag, 15.06.2018

Freistaat rehabilitiert frühere Mitarbeiter

Die beiden langjährigen Leiter des Biosphärenreservats wurden zu Unrecht gekündigt, erklärt jetzt Sachsens Umweltminister.

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Das neue Ausstellungs- und Informationszentrum des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha.
Das neue Ausstellungs- und Informationszentrum des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha.

© Archivfoto: Uwe Soeder

  • Das neue Ausstellungs- und Informationszentrum des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha.
    Das neue Ausstellungs- und Informationszentrum des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha.
  • Dr. Astrid Mrosko, ehemals stellvertretende Leiterin des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.
    Dr. Astrid Mrosko, ehemals stellvertretende Leiterin des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.
  • Dr. Peter Heyne, ehemals Leiter des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.
    Dr. Peter Heyne, ehemals Leiter des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

Dresden/Wartha. Späte Genugtuung für den langjährigen Leiter des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, Peter Heyne, und seine Stellvertreterin Astrid Mrosko: Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat die beiden Mitarbeiter 2015 zu Unrecht gekündigt. Das hat Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Donnerstagabend in einer Presseerklärung öffentlich bekannt gegeben. Das Ministerium werde die damaligen Personalvorgänge einer internen kritischen Prüfung unterziehen, so der Minister.

Die öffentliche Rehabilitierung der beiden Mitarbeiter hatte eine Petition mehrerer Bürgermeister und Naturschutzengagierter gefordert. Der Landtag hatte dem Anfang Mai stattgegeben. Danach stehen den Mitarbeitern jetzt auch die Nachzahlung von entgangenen Gehältern und Pensionsansprüchen sowie Schadenersatz zu.

Die Kündigungen waren im Zuge einer Umstrukturierung erfolgt, nach der das Biosphärenreservat 2015 vom Umweltministerium in die Zuständigkeit des Staatsbetriebs Sachsenforst überging. Peter Heyne und Astrid Mrosko befürchteten, dass der Sachsenforst wirtschaftliche Interessen vor den Umweltschutz stellen würde und hatten das auch im Umweltministerium deutlich gemacht. Der Sachsenforst hatte sie daraufhin der Korruption, Vorteilsnahme und Untreue bezichtigt. (SZ/ju)