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Montag, 18.06.2018

First Lady „hasst“ Familientrennung

Seit April werden in den USA Kinder illegaler Einwanderer von ihren Familien getrennt. Melania Trump hat diese Praxis nun entschieden kritisiert.

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Menschen, die im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten in die USA in Gewahrsam genommen wurden, sitzen in Mcallen, Texas in einem Käfig.
Menschen, die im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten in die USA in Gewahrsam genommen wurden, sitzen in Mcallen, Texas in einem Käfig.

© U.S. Customs and Border Protections/dpa

  • Menschen, die im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten in die USA in Gewahrsam genommen wurden, sitzen in Mcallen, Texas in einem Käfig.
    Menschen, die im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten in die USA in Gewahrsam genommen wurden, sitzen in Mcallen, Texas in einem Käfig.
  • Melania Trump
    Melania Trump

Washington. In der Diskussion um Familientrennung bei illegalen Migranten hat sich Amerikas First Lady Melania Trump entschieden gegen die gängige Praxis der Einwanderungsbehörden ausgesprochen. Die Präsidentengattin „hasse es, Kinder von ihren Familien getrennt zu sehen und hofft, dass sich die beiden Lager (im Kongress) bald einigen“, verlautete aus ihrem Pressebüro im Weißen Haus.

Das US-Innenministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass die US-Behörden seit Mitte April 2000 Kinder, die einen illegalen Grenzübertritt in die USA versucht hatten, von ihren Eltern getrennt haben. Es sei eine gängige Norm in der Strafverfolgung, dass Kinder nicht gemeinsam mit ihren Eltern inhaftiert würden. Sie würden in speziellen Einrichtungen oder bei Pflegefamilien untergebracht. Allerdings würden Säuglinge nicht von ihren Müttern getrennt.

Links zum Thema

Die Trump-Administration hatte im Frühjahr damit begonnen, ihre „Null-Toleranz-Poltik“ gegenüber illegalen Einwanderern an der Südgrenze zu Mexiko durchzusetzen. (dpa)