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Montag, 08.10.2018

FCO-Reserve springt auf Platz zwei

TSV Rotation Dresden1 (1)

FC Oberlausitz Neugersdorf II3 (0)

Die ersten verheißungsvollen Aktionen fanden ausschließlich vor dem RotationsTor statt. Die wohl beste Chance bekam nach einem Hentschel-Zuspiel Tim Oliver Pohle. Sein Schuss von der Strafraumgrenze traf das obere Lattenkreuz und landete aus Sicht des Schiris im Spielfeld (25.). Nach einem unnötigen Ballverlust schickte Rotation Felix Fichtelmann über die rechte Bahn in Richtung Grundlinie. Seine Eingabe verwandelte Eric Wernike direkt zum überraschenden 1:0 (42.). Die erste Gelegenheit im zweiten Durchgang bekam erneut Fichtelmann, konnte aber den gut reagierenden Neugersdorfer Torhüter Jan Konecny nicht überwinden. Dann steckte Hensel auf den durchlaufenden Pohle, der vom gegnerischen Torwart klar von den Beinen geholt wurde. Den Strafstoß verwandelte Hensel zum 1:1 (50.). Als sich Pohle auf die Grundlinie durchspielte und vor das Tor passte, beförderte Michael Kühn das Leder vor dem einschussbereiten Hensel ins eigene Tor zum 1:2 (58.). Nur zwei Minuten später schob Pohle erneut ins gegnerische Tor ein, befand sich zuvor aber knapp in Abseitsstellung. Weitere Chancen nutzten die Gäste nicht. Nach einem Eckball für die Platzbesitzer ergab sich die bis dahin beste Chance auf den Ausgleichstreffer (82.). Torhüter Konecny bewahrte seine Elf mit einer spektakulären Parade vor dem Ausgleichstreffer (86.). In einer turbulenten Schlussphase ergaben sich für den FCO hochkarätig Konterchancen. Pohle nutzte seine zweite zum 1:3- Endstand. (ds)

Neugersdorf II: Konecny – Schwerdtner, Schubert, Hensel, Pohle, Hentschel (90. Hahn), Magdeburg, Merkel, Drassdo, Dnieser, Goutal (80. Stübner)

LSV Neustadt/Spree0 FSV Oderwitz 020

Beide Ungeschlagen-Serien hielten. Sowohl Neustadt als auch Oderwitz gingen nicht als Verlierer vom Platz, sind die einzigen Teams der 14er-Staffel, die bei „Niederlagen“ die Null zu stehen haben.

In der ersten Hälfte setzten die Gäste aus Oderwitz den LSV unter Druck. In der zweiten Halbzeit war Neustadt dominant. Einen Aufreger gab es, als Neustadts Kanu im gegnerischen Strafraum zu Boden gerissen wurde, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. „Am Ende eine gerechte Punkteteilung“, anerkannte Neustadts Co-Trainer Andreas Born, der dann doch noch etwas Positives zu finden wusste, nämlich „dass wir in der Abwehr zum ersten Mal die Null halten konnten“.

(wm)

Oderwitz: Röhricht – Döring, Hoinko, Werner, Dietrich (78. Slomiak), Sikora (58. Mutscher), Junior, Zocek (81. Novak), Wieckiewicz, Scholz, Grittner