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Freitag, 07.09.2018

Fast 500 Kilometer geschwommen

Das Europastadt-Schwimmfest am 1. September im Görlitzer Neiße-Bad war ein großer Erfolg für die großen und kleinen Schwimmsportfreunde der Stadt. Mit 403 Teilnehmern und 489 700 geschwommenen Metern beim Wettbewerb „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ in der Zeit von 10 bis 16 Uhr wurden in Görlitz die Vorjahreswerte von Hoyerswerda deutlich überboten. Einen Veranstaltungsrekord gab es durch die Kamenzerin Anna Lena Hölldobler, die den Streckenrekord bei den Frauen auf 17 700 Meter verbesserte. Sehr bemerkenswert waren aber auch die Ergebnisse von den drei Görlitzer Frauen Simone Pelz, Liane Neumann und Heike Richter, die alle ebenfalls deutlich über zehn Kilometer schwammen, sowie vierstellige Meterzahlen in den Jahrgängen 2012 und 2013! Der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege, der bei der Eröffnung den Staffelstab für die Veranstaltung 2019 an Freital übergeben hatte, nahm gemeinsam mit dem Präsidenten des Sächsischen Schwimmverbandes Dr. Wolfram Sperling die Siegerehrungen vor.

Auch die Mannschaften beim 12-Stunden-Schwimmen kämpften ein spannendes Rennen aus. Zwar zeigte sich recht früh, dass die Schwimmjugend des Gastgebers SV Lok Görlitz Ihren Vorjahressieg ziemlich unangefochten verteidigen und der geschätzte Dauerrivale Hainsberger SV auf Platz zwei landen würde, aber auf den Plätzen 3-5 ging es immer wieder hin und her. Die Lok-Wasserballer, in einer Stunde vom Wasserball-Nachwuchs-Team des SC Chemnitz unterstützt, erkämpften sich am Ende in einem hauchdünnen Finish den dritten Platz vor dem Post-SV Görlitz und dem Roßweiner SV. Die Lok-Schwimmjugend schaffte exakt die gleiche Schwimmstrecke wie 2017 in Hoyerswerda und gewann mit 63,5 Kilometern. Über 60 ehrenamtliche Helfer ließen diese erstmalig in dieser Art im Neiße-Bad durchgeführte Veranstaltung möglich werden. (rh)