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Dienstag, 12.06.2018

Es läuft!

Im Ottendorfer Teichwiesenbad fließt seit Montagnachmittag Wasser ins neue Becken. Nun steht der Eröffnungstermin fest.

Von Nadine Steinmann

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Seit Montagnachmittag fließt im Ottendorfer Teichwiesenbad das Wasser in das neue Edelstahlbecken. Bis zum Mittwochmorgen könnte es bereits voll sein.
Seit Montagnachmittag fließt im Ottendorfer Teichwiesenbad das Wasser in das neue Edelstahlbecken. Bis zum Mittwochmorgen könnte es bereits voll sein.

© Thorsten Eckert

  • Seit Montagnachmittag fließt im Ottendorfer Teichwiesenbad das Wasser in das neue Edelstahlbecken. Bis zum Mittwochmorgen könnte es bereits voll sein.
    Seit Montagnachmittag fließt im Ottendorfer Teichwiesenbad das Wasser in das neue Edelstahlbecken. Bis zum Mittwochmorgen könnte es bereits voll sein.
  • Für die kleinsten Badbesucher gibt es ab dieser Saison ein Planschbecken mit einer farbenfrohen Rutsche.
    Für die kleinsten Badbesucher gibt es ab dieser Saison ein Planschbecken mit einer farbenfrohen Rutsche.

Ottendorf-Okrilla. Vor zwei Monaten glich das Ottendorfer Teichwiesenbad noch einer Mondlandschaft. Aufgeschüttete Erdhaufen, freiliegende Rohre und überall wuselten Bauleute emsig herum. Doch mittlerweile sieht das Teichwiesenbad wieder wie ein Freibad aus! Nahezu einladend wirkt es bereits mit den neu gepflanzten Bäumchen und der sattgrünen Wiese im hinteren Bereich. Und das Beste: Das Wasser fließt seit Montagnachmittag! Die offizielle Eröffnung rückt also immer näher. „Wir gehen davon aus, dass das Becken bis morgen früh voll sein wird“, erklärt Birgit Balzer am Dienstag gegenüber der Sächsischen Zeitung. Und die Mitarbeiterin des Ottendorfer Bauamtes kann eine weitere positive Nachricht verkünden: Die Einweihung soll am 6. Juli – so wie zuletzt geplant – auch tatsächlich stattfinden. „Der Bürgermeister wird an dem Freitag zu einer feierlichen Eröffnung laden“, so Birgit Balzer. Und ab dem 7. Juli können die Ottendorfer endlich ins kühle Nass springen.

Dafür steht den Bürgern der Großgemeinde ab sofort ein Schwimmerbereich mit sieben Schwimmbahnen und einer Sprungturmanlage zur Verfügung. „Das Becken ist so tief, dass auch der Sprung vom Drei-Meter-Turm gewagt werden kann“, erklärt die Bauamtsmitarbeiterin. Auf den zwei äußeren Bahnen können die Badegäste sogar bis in den Nichtschwimmerbereich kraulen oder tauchen. Dort besteht übrigens auch für Rollstuhlfahrer die Möglichkeit, sich ins kühle Wasser gleiten zu lassen. „Unser Bad ist jetzt komplett behindertengerecht. Zuvor waren es nur die Sanitäranlagen“, berichtet Birgit Balzer.

Und auch eine weitere Besucher-Gruppe kommt in dieser Saison erstmals auf ihre Kosten: die Kleinkinder. Denn ein Planschbecken mit einer regenbogenfarbenen Rutsche soll auch bei den Jüngsten im Sommer für viel Spaß sorgen.

Ein kleiner Teil des Bades bleibt aber auch bis zur feierlichen Eröffnung noch abgesperrt. Denn in einigen Bereichen konnte erst vor wenigen Tagen der Rasen gesät werden. Direkt vor dem Schwimmerbecken konnte diese Arbeit noch gar nicht erledigt werden und steht noch bevor. Damit der Rasen aber gut wächst und gedeiht, will die Gemeinde die betreffenden Bereiche vorerst noch absperren. Doch ansonsten steht das Freibad in den Startlöchern. „Wir müssen nur noch die Anlage einfahren und dann kommt das Gesundheitsamt zur Überprüfung der Wasserqualität“, berichtet Birgit Balzer.

Das Wasser kommt übrigens in diesem Jahr aus der Ottendorfer Trinkwasserleitung. „In den vergangenen Jahren haben wir Oberflächenwasser genutzt. Allerdings war dies sehr eisen- und manganhaltig“, so die Verwaltungsmitarbeiterin. Die Befüllung des Beckens hat die Verwaltung aber natürlich im Vorfeld bei der Wasserversorgung Bischofswerda angemeldet, sodass es im Umkreis des Bades nicht zu Problemen bei den Anwohnern kommt.

Und immerhin: In 24 Tagen ist es dann soweit und die Ottendorfer können in das kühle Wasser springen und den Sommer in vollen Zügen genießen.