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Donnerstag, 09.08.2018 Kommentar

Es gibt keinen besseren Premierenort

Der Film des oscar-prämierten Regisseurs Florian Gallenberger nimmt Kurs auf den Landkreis Meißen. Catharina Karlshaus über den in Großenhain gedrehten Film.

Catharina Karlshau
Catharina Karlshau

© Kristin Richter

Es ist wie immer im Leben: Diejenigen, über die gesprochen wird, erfahren es bekanntlich immer zum Schluss. Gleich nun, ob es etwas Negatives oder Positives ist. Eine Erfahrung, die sich jetzt auch wieder im Falle des teilweise in Großenhain gedrehten Kinofilms „Grüner wirds nicht“ bewahrheitet. Seit Ende Juli ist die Röderstadt nämlich deutschlandweit in aller Munde.

Überall dort, wo das Roadmovie des oscar-prämierten Regisseurs Florian Gallenberger bereits Vorpremiere feiern durfte. Ein Kreis von Zuschauern kam in den Genuss, auf der Leinwand ein Stück Großenhain, den Flugplatz nebst Hangar und natürlich den Roten Doppeldecker zu bewundern. Kinokritiker sind begeistert, die Zeitungen zwischen Hessen, Bayern und Ruhrgebiet drucken Lobeshymnen, Hintergrundberichte zu den aufwendigen Dreharbeiten und feiern nahezu überschwänglich die fliegerische Leistung des Inhabers der namhaften Flugschule „Born2fly“, Jan Meißner.

Und was macht Großenhain? Vor allem damit und daraus? Aus der ganzen medialen Aufmerksamkeit und dem Rummel um die Maschine, welche dem Autor James Krüss bereits 1959 ein bis heute beliebtes Kinderbuch wert gewesen ist? Nun, Großenhain steht gemeinsam mit Jan Meißner, den Stadtvätern und der Sächsischen Zeitung in den Startlöchern! Denn wenn es bis jetzt noch keine Filmpremiere in Ostdeutschland gegeben hat – einen geeigneteren Ort als Großenhain werden die „Grüner wirds nicht“-Macher sicher nicht dafür finden. Deshalb: Exclusiven Abflug für den Kinostreifen mit Elmar Wepper und dem Roten Doppeldecker in den Hauptrollen Anfang September einplanen! Die Ankunfts- und Abflugzeiten gibts in den nächsten Tagen!

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