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Donnerstag, 26.04.2018

Es geht ans Eingemachte

Budissa gastiert in Nordhausen. Vier Partien stehen für Bautzen noch auf dem Programm – und dabei sehr viel auf dem Spiel.

© dpa

Handball-Regionalliga. Langsam aber sicher wird das Tabellenbild der Fußball-Regionalliga Nordost entzerrt. Am Mittwoch gingen sieben Nachholspiele über die Bühne. Der FC Oberlausitz und der SV Babelsberg 03 gewannen ihre Heimspiele und können erst einmal durchatmen. Die Neugersdorfer dürften mit dem Monat April sehr zufrieden sein, denn in sieben Spielen blieb der FCO ohne Niederlage (vier Siege, drei Remis). Gegen Halberstadt setzte sich Neugersdorf mit 3:1 (0:1) durch.

Bereits als Absteiger steht der FSV 63 Luckenwalde fest. Auch die TSG Neustrelitz (26 Punkte) steht kurz vor dem Abgang in die Oberliga. Hinzu kämen zwei weitere Absteiger, sollte der FC Energie Cottbus den Sprung in die 3. Liga verpassen. Die VSG Altglienicke (32) – jetzt mit Ex-Bundesligaprofi Torsten Mattuschka als Interimstrainer auf der Bank – und die BSG Chemie Leipzig (33) rangieren derzeit auf den Plätzen 16 und 15.

Die FSV Budissa Bautzen ist mit 33 Zählern aktuell Vierzehnter und gastiert am Sonntag ab 13.30 Uhr bei Wacker Nordhausen (3.). Die Südharzer setzten sich am Mittwochabend in Fürstenwalde mit 2:1 durch. Einer der Wacker-Torschützen war der Dresdner Oliver Genausch. Der 26-Jährige stand einst bei Ex-Budissa-Coach Thomas Hentschel ganz hoch im Kurs, wechselte aber 2014 von Dynamo Dresden II zum FSV Zwickau. Seit dieser Saison steht der Offensivmann in Nordhausen unter Vertrag.

Budissa muss drei seiner vier restlichen Partien auswärts austragen (Babelsberg, Altglienicke). Am 6. Mai steht das letzte Heimspiel gegen Viktoria Berlin (13.) an. „Ich bin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten. Meine Spieler sind es auch“, sagt Budissas Cheftrainer Torsten Gütschow. Nordhausen hat im Albert-Kuntz-Sportpark in dieser Saison nur eine Partie verloren (1:2 gegen Viktoria Berlin). Die bisherige Budissa-Bilanz bei Wacker: 2014/15 unterlag Bautzen nach einer 2:0-Pausenführung mit 2:3. Auch ein Jahr später konnte eine Führung nicht behauptet werden (1:2). 2016/17 landete Wacker einen 1:0-Sieg. (js)