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Montag, 13.08.2018

Erstes Kräftemessen

Eine äußerst interessante Konstellation ergab sich am Sonnabend beim 10. Elbeturnier in Torgau. Mit dem VfL Waldheim 54 und der HSG Neudorf/Döbeln II standen sich bei dieser Veranstaltung zwei Verbandsligisten aus der Region Döbeln, die zudem kommende Saison in der Staffel West aufeinandertreffen, gleich zweimal gegenüber.

Mit einer gemischten Truppe aus erster und zweiter Mannschaft bezwangen die Waldheimer den Lokalrivalen in der Vorrunde mit 9:6. Allerdings hielten sich die Neudorf/Döbelner, wie die Zschopaustädter, in den beiden weiteren Spielen gegen MoGoNo Leipzig sowie Eilenburg schadlos und zogen ebenso ins Halbfinale ein.

Halbfinale als Endstation

Dort war für die beiden Kreisrivalen Endstation, wobei die Waldheimer, bei denen erstmals das Trainergespann René Busch und René Schuricht die Verantwortung hatte, gegen Gastgeber Torgau mit 13:14 erst im Siebenmeterwerfen scheiterten.

Auch das Spiel um Platz drei gestaltete sich äußerst knapp. Der VfL Waldheim 54 gab der HSG Neudorf/Döbeln II mit 12:11 erneut das Nachsehen. „Wenn man das Turnier betrachtet, hätten wir wohl auch den Pokal holen können“, sagte Waldheims Verantwortlicher René Busch dem Döbelner Anzeiger. Er schränkte jedoch ein: „Aber es war ein Vorbereitungsturnier und von daher ist Platz drei auch in Ordnung.“ Sein Neudorf/Döbelner Kollege Marc Süße war dagegen mit den ersten beiden Auftritten seiner Sieben richtig zufrieden. Das Genick hätte seiner Mannschaft eine 80-minütige Pause bei 37 Grad °C in der Halle gebrochen. „Danach sind die Jungs nie wieder richtig auf die Beine gekommen“, sagte er dem Döbelner Anzeiger und fügte an: „Manko waren dann Abwehrarbeit und Chancenverwertung. Aber wir haben verschiedene Varianten geübt und deshalb hat das Turnier auch für uns seinen Sinn erfüllt.“ (DA/dwe)