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Montag, 19.02.2018

Ersatz für Dresdner Kleingärten

Weil Platz für Gewerbe- und Forschungsbauten benötigt wird, verschwinden Grünflächen. Die Gärtner sollen andernorts neu starten.

Von Annechristin Bonß

Allein am neuen Wissenschaftsstandort Ost müssen rund 70 Kleingartenparzellen weichen. Auch andernorts ist das Grün durch Neubauprojekte gefährdet. Wie viele Kleingärten insgesamt konkret betroffen sind, dazu kann die Stadtverwaltung derzeit keine Angaben machen. Sie sorgt allerdings bereits jetzt für Ersatz.

So hat die Stadt 2016 bereits Grundstücke nahe des neuen Wissenschaftsstandorts von der Deutschen Bahn gekauft. 80 000 Quadratmeter wechselten den Besitzer. Ein Teil davon ist für neue Kleingärten vorgesehen. Am Bierweg in Großzschachwitz stehen weitere 5 900 Quadratmeter zur Verfügung. Auch im Dresdner Westen nahe des Leutewitzer Parkes sollen neue Gärten entstehen. Dafür sind im neuen Flächennutzungsplan Grundstücke ausgewiesen worden. Über den Plan soll der Stadtrat im kommenden Jahr entscheiden. Er sichert auch bestehende Anlagen, unter anderem an der Heinrich-Greif-Straße in Zschertnitz. Die Flächen sind als Grünland gekennzeichnet. Neu gebaut werden kann damit an dieser Stelle nicht mehr. (SZ/acs)

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