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Montag, 11.06.2018

Enddarm-Therapien sind Thema

Oberarzt Matthias Karutz hält diesen Dienstagabend beim SZ-Gesundheitsforum einen Vortrag im Malteser-Krankenhaus in Görlitz. Diese und weitere Termine stehen im www.sz-veranstaltungskalender.com.

Oberarzt Dr. med. Ulrich Matthias Karutz spricht zum Thema.
Oberarzt Dr. med. Ulrich Matthias Karutz spricht zum Thema.

© Malteser/Stephanie Haensch

Görlitz. Enddarmerkrankungen sind ein sensibles Thema und Schmerzen in diesem Bereich sind in der Bevölkerung immer noch mit einem hohen Schamfaktor belegt, sagt Oberarzt Dr. med. Ulrich Matthias Karutz. Beim nächsten SZ-Gesundheitsforum an diesem Dienstag, 18.30 Uhr, im 3. Stock des Malteser Krankenhauses St. Carolus an der Carolusstraße 212 in Görlitz, wird er einen Vortrag zum Thema „Therapie von Enddarmerkrankungen: Hämorrhoiden, Abszesse, Analfisteln, Tumoren, Mastdarmvorfall oder Inkontinenz – Wie kann die moderne Medizin helfen?“ halten und bei der nachfolgenden Diskussion gern Rede und Antwort stehen.

„Teils aus Scham, oder weil sie glauben, dass die Schmerzen einen bösartigen Hintergrund haben, vertrauen sich viele Menschen relativ spät einem Therapeuten an“, erklärt der erfahrene Chirurg und Proktologe Dr. med. Ulrich Matthias Karutz. Die Zeiten, als bestimmte Diagnosen als unabwendbar galten seien vorbei, erklärt er. Schon kleinere chirurgische Eingriffe am Enddarm könnten einen sehr guten Effekt erzielen. Er wirbt für das große Spektrum an Therapiemöglichkeiten dieses Teilgebiets der Medizin, welches sich erst in den vergangenen zehn Jahren therapeutisch sehr stark entwickelt hat. Von hämorrhoidalen Leiden aber auch Abszessen neben der Enddarmöffnung, Analfisteln bis hin zur Inkontinenzbehandlung, wenn Patienten nicht mehr in der Lage sind, ihren Stuhl kontrolliert abzugeben, überall dort kann die Proktologie helfen. (SZ)