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Freitag, 07.09.2018

Einmal übers Erzgebirge

Besondere Herausforderung: Der Döbelner Jens Böber bezwingt neun Gipfel.

Jens Böber vom Döbelner SC meisterte nach 2017 in diesem Jahr erneut den Stoneman im Erzgebirge.
Jens Böber vom Döbelner SC meisterte nach 2017 in diesem Jahr erneut den Stoneman im Erzgebirge.

© privat

Stonemann-Bike Miriquidi – es ist wie ein Virus, mit dem Radsportler Jens Böber infiziert ist. Das ist grundsätzlich kein Radrennen, sondern eine permanente Radtour mit großen Anforderungen. Einmal damit begonnen, ist ein Ende nicht abzusehen. Im vergangenen Jahr hat er diese Herausforderung, damals mit dem Altenhofer René Kunze, im Erzgebirge zum ersten Mal absolviert.

2018 war in der Schweiz ein ähnliches Projekt geplant. Doch die beiden Radsportpartner konnten keinen gemeinsamen Termin dafür finden. Kurzentschlossen nahm Jens Böber die mehr als 160 km über neun Gipfel des Erzgebirges mit rund 4100 Höhenmetern nochmals unter die Reifen seines Mountainbikes.

Angereist und angemeldet bereits am Vortag, nur so kann eine Wertung erfolgen, begann die Tour um 5.30 Uhr. Kein Startspektakel, keine Zuschauer – nur die Streckenkarte und die Wertungskarte für die Kontrollpunkte – mehr ist für den Stoneman nicht notwendig. Beim diesjährigen Versuch spielte das Wetter auch gut mit – kein Regen und keine Kälte, dafür Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Pöhlberg, Auersberg, in Tschechien Plattenberg, Pleßberg und Keilberg und zuletzt der Fichtelberg waren nur einige der Gipfel, die angefahren werden mussten. Ostdeutschlands höchsten Punkt erreichte der Sportler des Döbelner SC diesmal noch bei Tageslicht und konnte gegen 18 Uhr mit Stolz vermelden: Stoneman 2018 erfolgreich bewältigt. Der verdiente Lohn waren ein Goldpokal und die erneute Eintragung in die Liste der Finisher. Entsprechend zufrieden zeigte sich Böber mit seiner Leistung und ist nun optimistisch, dass im kommenden Jahr vielleicht doch das Projekt in der Schweiz erfolgreich gemeistert werden kann. (DA/dsc)