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Freitag, 09.05.2014

Einkaufsbahnhof nach Umbau eröffnet

Seit 2011 wurden die Nord- und Südhalle des Dresdner Hauptbahnhofs zur Einkaufsmeile ausgebaut. Jetzt haben 43 Geschäfte geöffnet.

Die Kuppelhalle des Hauptbahnhofs wird zum Einkaufszentrum.
Die Kuppelhalle des Hauptbahnhofs wird zum Einkaufszentrum.

© szo/aso

Dresden. Shoppen ohne Ende: In rund drei Jahren wurden rund 11.000 Quadratmeter Fläche der Nord- und Südhalle um- und ausgebaut. Am Freitag eröffnete die Deutsche Bahn zusammen mit Dresdens Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann die 43 Geschäfte des „Einkaufsbahnhofs“.

Noch mehr Shoppen am Hauptbahnhof

„Was hier im Dresdner Hauptbahnhof umgebaut und gestaltet wurde, kann sich wirklich sehen lassen“, sagte André Zeug, der Vorstandsvorsitzende der DB-Station & Service AG. Der Aufenthalt am Bahnhof sei nun attraktiver und die umliegenden Stadtviertel durch die Kunden belebter.

Rund 26 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn seit 2011 in die Ladenflächen unter den Hochgleisen in der Nord- und Südhalle des Dresdner Hauptbahnhofs investiert. Durch Mieten will das Unternehmen das Geld wieder einnehmen. 43 Geschäfte, Dienstleister und erste DB Unternehmen zogen in den vergangenen Monaten in die neuen Räume ein. Auch die Servicebereiche wurden erneuert, unter anderem WC-Anlagen, Wartebereiche und die Wege im Bahnhof. Damit will die Bahn Besucherzahlen von täglich 100.000 Menschen erreichen. Derzeit sind es etwa 60.000.

Die Feierlichkeiten starteten am Freitag in der Kuppelhalle mit einem „Tag der Jugend“ – mit diversen Konzerten, einem Poetry Slam und einer Cocktailshow. Am „Tag der Geschäfte“ am 10. Mai 2014 präsentieren die Läden ein Programm mit einem Quiz und Konzerten. Alle Geschäfte haben an diesem Tag bis 23 Uhr geöffnet. Der letzte Tag steht dann – passend zum Muttertag – ganz im Zeichen der Kinder und Familien. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Bereits in den 1990er Jahren fanden erste Sanierungsarbeiten im Dresdner Hauptbahnhof statt. Damals bekam die Osthalle eine neue Fassade. Ab 2000 und nach der Flut im Jahr 2002 wurde das Gebäude modernisiert. Die Arbeiten an Gleisen, Dach und Gebäude kosteten etwa 250 Millionen Euro. (szo)