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Dienstag, 23.10.2018

Eine „Reise“ nach Jerusalem

Die 22. Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden lockt mit einem vielfältigen Programm.

Von Christian Ruf

Georg Stephan in der Komödie „Die erste jüdische Republik“.Foto (PR): Anne Schreiber
Georg Stephan in der Komödie „Die erste jüdische Republik“.Foto (PR): Anne Schreiber

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„Nächstes Jahr in Jerusalem“ lautet die Übersetzung des traditionellen Wunsches am Ende des jüdischen Sederabends, dem Auftakt des Pessach-Festes und des und des Versöhnungstages.
Unter dem Motto „Jerusalem! Morgen. Heute. Immer.“ steht nun die 22. Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, bei der „das multikulturelle, treibende, kreative aber auch widersprüchliche Lebensgefühl der Stadt Jerusalem“ in den Fokus gerückt werden soll.

Die „bewegte Geschichte“ Jerusalems soll vermittelt werden

Insgesamt umfasst das Programm glatt 23 Veranstaltungen. Mit dem Alten Wettbüro und der Galerie Hole of Fame sind zwei neue Spielstätten hinzugekommen. Im Jubiläumsjahr des Staates Israel feiert der Verein Jüdische Musik- und Theaterwoche e.V. die „bewegte Geschichte Jerusalems und will jüdische Kultur in Lesungen, Film- und Theateraufführungen, Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen, Sprachkursen, Kinderveranstaltungen und Workshops erlebbar machen. Eröffnet wird der Reigen der Veranstaltungen am 25.10., 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde mit einem Comic-Konzert mit Itay Dvori, der seit 2015 an der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ unterrichtet. Mit teils improvisierten Vertonungen werden laut Ankündigung „die Bilder lebendig und zeigen das heutige Leben in Israel“. Auch sonst wird musikalisch eine Menge geboten: So kann man am 30.10., 19 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde Zeuge werden, wie das Yamma Ensemble um die israelische Sängerin Talya G.A. Sola den Spuren traditioneller jüdischer und israelischer Musik folgt. Am Montag, 20 Uhr, ist im Societaetstheater die Komödie „Die erste jüdische Republik“ von Scholem Alejchem zu sehen – in deutscher und jiddischer Sprache. In dem Solo mit Georg Stephan stranden 13 Menschen, zufällig Juden, auf einer einsamen Insel – Ausgangspunkt für Abenteuer, aber auch Zank.

Service

Was: 22. Jüdische Musik- und Theaterwoche

Wann:25. Oktober bis 4. November

Wo: verschiedene Orte in Dresden

Tickets: je nach Veranstaltung

Hotline: 0351 26 73 40 48

Internet: www.juedische-woche-dresden.de