erweiterte Suche
Donnerstag, 08.11.2018

„Eine kleine Serie starten“

Von Jürgen Schwarz

Eric Prentki hofft nach zwei VfL-Siegen auf eine kleine Serie. Foto: Marko Förster
Eric Prentki hofft nach zwei VfL-Siegen auf eine kleine Serie. Foto: Marko Förster

© Marko Förster

Mit zwei Siegen in Radebeul (1:0) und daheim gegen Rapid Chemnitz (5:3) hat sich der VfL Pirna-Copitz etwas Luft im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga verschafft. Die nächste Chance, weiter nach oben zu klettern, ergibt sich am kommenden Sonntag. Ab 14 Uhr gastiert die Mannschaft des Trainerduos Frank Paulus/Enrico Mühle beim Schlusslicht VfB Empor Glauchau. Der Tabellenletzte hat nach zehn Partien erst vier Zähler auf dem Konto.

Zweifellos reisen die Copitzer als Favorit in den Sportpark an der Meeraner Straße. Hier gelang dem VfB gegen Kickers Markkleeberg (2:0) der bisher einzige Saisonsieg. Zuletzt deute in Riesa vieles auf den ersten Auswärtsdreier hin. Glauchau führte nach 37 Minuten mit 2:0, aber Stahl wendete das Blatt noch und gewann 3:2. Empor-Coach Alexander Köcher: „Das war richtig bitter und darf einfach nicht passieren. Offensichtlich ist meine Mannschaft noch nicht stabil genug. Am Anfang haben wir vieles richtig gemacht, am Ende vieles falsch.“ Der 44-Jährige war als Spieler u. a. für den FSV Zwickau und Bayern Hof am Ball, bestritt fast 300 Regionalliga- und Oberligaspiele. Köchers rechte Hand auf dem Spielfeld ist ohne Zweifel Carsten Pfoh. Der 34 Jahre alte Ex-Profi baut auf die Erfahrung von 266 Regionalliga- und Oberligaspielen, in denen er 76 Tore erzielte. Pfoh spielt seit fünf Jahren für Glauchau, führte Empor 2014 in die Landesliga, markierte dabei 17 Tore.

„Eigentlich könnten wir am Sonntag mit einem Sieg eine kleine Serie starten“, sagt Eric Prentki. Der Routinier weiß, dass dazu die höchste Konzentration notwendig sein wird – und zwar über 90 Minuten. Gegen Rapid Chemnitz funktionierte das (noch) nicht. Zweimal gerieten die Copitzer in Rückstand, „ehe der eminent wichtige Erfolg“ (O-Ton Paulus) feststand. Vor allem die Art und Weise, wie die drei Gegentore zustande kamen, ärgerte den VfL-Coach: „Das hatten wir eine Woche zuvor in Radebeul wesentlich besser gelöst. Daran müssen wir anknüpfen.“