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Dienstag, 19.06.2018

Einbrecher randalieren

Unbekannte richten einen Schaden von rund 7000 Euro an – und verursachen dem Verein Sprungbrett einen Haufen Arbeit.

Von Christoph Scharf

Allein die kaputte Eingangstür im Stadtteilhaus schlägt mit mehr als 2000Euro zu Buche.
Allein die kaputte Eingangstür im Stadtteilhaus schlägt mit mehr als 2 000 Euro zu Buche.

© Sebastian Schultz

Riesa. Mächtig Ärger hat jetzt der Sprungbrett e.V. Das Stadtteilhaus Gröba hat am Wochenende Besuch von Einbrechern bekommen. „Sie stahlen zwei Computer und zwei Bildschirme“, sagt Vereinschef Andreas Näther. Das allein wäre schon schlimm genug. Allerdings ging bei der Aktion auch die Eingangstür völlig kaputt und eine Fluchttür oben. „Wir rechnen mit einem Schaden von etwa 7 000 Euro“, sagt Näther.

Denn die Täter versprühten im kompletten Haus noch einen Feuerlöscher. „Durch das Pulver waren alle Etagen weiß“, ärgert sich der Sprungbrett-Chef. „Weil wir dafür keine Fachfirma finden konnten, mussten unsere Kollegen den ganzen Tag mit Putzen verbringen.“ Mittlerweile seien die Räume wieder sauber – allerdings hätte man eigentlich andere Dinge zu tun gehabt. Nun werde das Ganze zum Fall für die Versicherung. Wie viel die zahle, sei offen. Wahrscheinlich sei aber eine Höherstufung bei den Prämien.

Die Polizei bestätigte den Vorfall, der am späten Sonntagnachmittag entdeckt worden war. Ob die Feuerlöscher-Aktion Vandalismus war oder eine Methode, den Polizisten die Spurensicherung schwer zu machen, ist offen. Näther vermutet nicht, dass es jemand extra auf den Verein abgesehen habe. Einbrüche habe es schon ab und an gegeben. Zuletzt sei aber Ruhe gewesen.