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Dienstag, 10.07.2018

Dynamo braucht neuen Kümmerer

Martin Börner war der Manager fürs Team. Doch jetzt hat er seinen Job offenbar gekündigt.

Von Sven Geisler

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Martin Börner, 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein
Martin Börner, 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein

© Lutz Hentschel

  • Martin Börner, 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein
    Martin Börner, 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein
  • Martin Börner , 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein.Foto: Lutz Hentschel
    Martin Börner , 36, lebt Dynamo. Erst als Fanbetreuer, dann als Manager arbeitete er mehr als zehn Jahre für den Verein. Foto: Lutz Hentschel

Er ist so etwas wie die graue Eminenz im Hintergrund, einer, dessen Aufgabenbereich von der Materialbestellung bis zur Vertragsgestaltung reicht. Seine offizielle Funktion beschreibt das Arbeitsgebiet von Martin Börner sehr gut: Teammanager. Doch nun hat der 36-Jährige nach Informationen der SZ seinen Job gekündigt, über die Gründe könnte nur spekuliert werden. Der Verein belässt es bei einem knappen Satz, der keine Erklärung ist: „Die Anfrage berührt die Privatsphäre des Mitarbeiters, welche wir öffentlich nicht kommentieren werden.“ Auch Börner selbst hat sich bisher dazu nicht geäußert.

Er hat das Fanprojekt mitgegründet, war ab Herbst 2007 als Fanbetreuer im Verein angestellt und stieg drei Jahre später zum Teambetreuer auf. Seit 2014 hat er Sportgeschäftsführer Ralf Minge, der zurzeit krankheitsbedingt eine Auszeit nimmt, in organisatorischen und administrativen Fragen unterstützt. Börner hat nicht nur Auswärtsfahrten organisiert, sondern war für die Profis ein Ansprechpartner in allen Lebenslagen, suchte mit ihnen die Wohnung, erledigte Behördengänge. Oder schickte den Führerschein zur Polizei, wenn einer zu schnell unterwegs war. In den Vordergrund hat er sich damit nie gedrängt, keine Interviews gegeben.

Nun braucht Dynamo also einen neuen Kümmerer – und das plötzlich. Am Montag startet die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus ins Trainingslager nach Herxheim in Rheinland-Pfalz. Schon die Aufgaben von Zeugwart und Busfahrer erledigt seit einem Jahr eine Person. (SZ/-ler)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. rw.sgd.

    Dynamo kann sich gern kurz melden, ich übernehme sofort. Mit Kompetenz. Mit Herz. Für Dynamo.

  2. Roland

    Danke Martin und alles Gute für Dich !! Schade , dass jemand mit so viel Herzblut für Dynamo das Handtuch wirft . Hoffentlich musste er nicht gehen (?) !

  3. gdswr

    Soviel Herzblut? Der hat vielleicht viel "Blut" an den Händen kleben, mehr aber auch nicht. Arndt Pröhl, Marcel Bär, und und und... Wer ist alles nochmal wegen ihm gegangen? Oder war es garnicht wegen ihm, sondern vielleicht wegen UN?

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