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Freitag, 13.07.2018

Drei Pfarreien werden zu einer

Kamenz/Bischofswerda. Der Fusionsprozess schreitet voran: Zum ersten Mal haben sich die römisch-katholischen Gemeinden St. Benno Bischofswerda, St. Maria Magdalena Kamenz und St. Laurentius Radeberg auf einen gemeinsamen Pfarrbrief geeinigt. Er ist in einer Auflage von 1 000 Stück erschienen. Alle drei Pfarreien finden Platz, um auf ihre Höhepunkte hinzuweisen.

Der neue Pfarrbrief ist auch eine Art Wechsel auf die Zukunft. Immerhin rückt der Tag näher, an dem die drei Pfarreien zu einer verschmelzen werden. Es ist der 26. Mai 2019. An jenem Sonntag wird Bischof Heinrich Timmerevers mit den Gläubigen die Neugründung feiern. Die Katholiken der Region müssen sich noch auf den Sitz und das Patronat, also den Namen der neuen Pfarrei, einigen. Doch das personelle Grundgerüst steht. Verantwortlicher Pfarrer für alle drei Gemeinden wird mit Dr. Johannes Müller ein Ordensbruder der Zisterzienser sein. Ihm zur Seite stehen als Pfarrvikare die Pfarrer Christoph Eichler und Dariusz Frydrych sowie als Gemeindereferenten Elisabeth Lukasch und René Prochotta. Außerdem werden zwei Pfarrer im Ruhestand das Seelsorger-Team verstärken – Peter Opitz aus Heidenau und Kurt Ludwig aus Königsbrück. Viele Details des Fusionsprozesses obliegen nun einer Steuerungsgruppe. Betroffen von der Fusion sind 4 300 Katholiken – 1 900 in Kamenz und je 1 200 in Bischofswerda und Radeberg. (SZ)