erweiterte Suche
Mittwoch, 16.05.2018

Diese Gemälde sind trotzdem zu sehen

Die Sanierung dauert länger. Zwei restaurierte Säle öffnen aber schon vorher.

Die eingerüstete Sempergalerie.
Die eingerüstete Sempergalerie.

© szo

Der Bauverzug um ein halbes Jahr an der Sempergalerie hat Konsequenzen. So lange verschiebt sich auch die Wiedereröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister sowie der Skulpturensammlung. Das teilt Sprecher Stephan Adam von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit. Wird der Westflügel im Juni 2019 übergeben, schließt die berühmte Ausstellung wegen der Neueinrichtung für ein halbes Jahr. „Doch schon im zweiten Halbjahr 2019, also noch vor der Wiedereröffnung, werden wir den Besucherinnen und Besuchern im Erdgeschoss des westlichen Gebäudeteils die Sixtinische Madonna und weitere Hauptwerke der Sammlung zeigen“, erklärt Adam.

Um den Bauverzug zumindest etwas zu kompensieren, werden der Entreesaal im ersten Stock und der Gobelinsaal im Erdgeschoss des Westflügels Ende August dieses Jahres übergeben. Im Entreesaal werden Porträts von August dem Starken und seinem Sohn sowie zwei Veduten Dresdens zu sehen sein. Im Gobelinsaal und weiteren Räumen beginnt am 28. September eine Ausstellung mit dem wohl schönsten Pastell, dem Schokoladenmädchen. (SZ/phi)