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Freitag, 24.08.2018

Die Stadtoberliga startet mit einigen Neuerungen

In der höchsten Fußballliga der Landeshauptstadt wechselt das Personal wie bei den Profis.

Von Jens Jahn

Am Wochenende startet die Fußball-Stadtoberliga in die Punktspielsaison 2018/2019. Eingeläutet wird der erste Spieltag mit der Freitagabend-Partie zwischen Post Dresden und SV Sachsenwerk. Landesklasse-Absteiger DSC gastiert am Samstag beim Radeberger SV.

Bei den 14 Protagonisten der achten Liga gab es in der Sommerpause zahlreiche Wechsel – sowohl auf den Trainerbänken als auch im Spielerkader. Die SZ wagt einen Ausblick auf das Spieljahr.

Trainerkarussell dreht sich

Fünf Vereine präsentieren einen neuen Übungsleiter. Beim FV Süd-West haben mit Thomas Voigt und Denny Leibner zwei ehemalige Spieler das Zepter übernommen. Voigt fungierte bereits vor einigen Jahren als Spielertrainer, Leibner gehörte zu den besten Schützen im Stadtfußball. Der vorherige Coach Tony Fischer amtiert als Co-Trainer bei der A-Jugend Dynamo Dresdens. Mit Jens Wenzel kehrte ein bekanntes Gesicht in die Liga zurück. Viele Jahre war der 52-Jährige Trainer in Striesen sowie Dobritz. Nun heuerte er beim SV Loschwitz an. Sein Vorgänger Frank Schreier ist weiterhin Präsident des Vereins.

Beim Absteiger Dresdner SC übernahm Michael Wege, zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft, den Platz auf der Bank. Stefan Steglich bleibt Sportlicher Leiter. Ein routiniertes Duo steht an der Spitze beim Radeberger SV. Der jahrelange Coach Bodo Kleinschmidt kehrte als Sportdirektor in die Bierstadt zurück. Trainer ist Tomas Uxa. Der 46-jährige Tscheche spielte einst unter den Fittichen Kleinschmidts beim VfL Pirna-Copitz. Mit Christoph Egerer übernahm ein ehemaliger Spieler vom SV Wesenitztal die Geschicke beim Post SV. Sein Assistenzcoach ist der Ex-Goppelner Heiko Neubert.

Qual der Wahl um den Kapitänsposten

Aufsteiger Gebergrund Goppeln hat ein Luxusproblem. Neben dem jahrelang als Kapitän aufgelaufenen Marco Schoenfeld stießen im Sommer zwei weitere gestandene Spielführer zu Goppeln. „Mit Rico Günther von Süd-West sowie Marcus Förster von Turbine sind zwei routinierte Spieler zu uns gekommen, die nicht umsonst in ihren Teams die Kapitänsbinde trugen“, erklärt Trainer Till Schubert. „Wir werden uns zusammensetzen und die Mannschaft entscheiden lassen, wer Kapitän sein wird.“

Spektakuläre Wechsel in Liga acht

Aufsteiger SG Weißig vermeldet den Zugang von Gino Sanftenberg vom Regionalligisten FC Oberlausitz. Das Team um Trainer Thomas Klippel gilt unter Insidern als Geheimfavorit. „So weit möchte ich mich nicht hinauslehnen. Mit voller Kapelle können wir sicher jeden Gegner ärgern“, sagt Klippel. Der Radeberger SV angelte sich Gabor Zirkel aus der A-Jugend Dynamos. Auch Martin Wagner, der von Süd-West nach Cossebaude ging, hat als Youngster höherklassige Erfahrungen gesammelt. Mit David Ertl und Frank Schulz wechselten zwei Routiniers von Dobritz zu Helios.