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Samstag, 06.01.2018

Die Pläne der Innenstadtförderer

Winter-Matinee und Frühjahrsputz waren ein Erfolg in Hohnstein, fürs Rodeln fehlte der Schnee. Doch die Ideen gehen nicht aus.

Von Anja Weber

Die Basteifüchse – Helmar Nestroy und Ralph Trojahn – traten bei der Wintermatinee in Hohnstein auf. Dass solche Veranstaltungen stattfinden, ist engagierten Einwohnern zu verdanken.
Die Basteifüchse – Helmar Nestroy und Ralph Trojahn – traten bei der Wintermatinee in Hohnstein auf. Dass solche Veranstaltungen stattfinden, ist engagierten Einwohnern zu verdanken.

© Archiv: Steffen Unger

Hohnstein. Nicht nur reden, sondern anpacken. Das sagt sich die Truppe um den Hohnsteiner Walter Opitz. Sie haben sich zur Arbeitsgruppe Innenstadtbelebung zusammengeschlossen und rühren seitdem aktiv in Hohnstein mit. Begonnen hatten sie ihre Aktion 2017 mit dem Frühjahrsputz an Hohnsteins Rundweg, dem Röhrenweg. Danach haben sie mit Blumen bunte Akzente auf dem sonst tristen Marktplatz gesetzt. Und die wollten natürlich auch das ganze Jahr über gepflegt werden. „Wir wollten natürlich nicht, dass ab Oktober tote Hose in Hohnstein ist und haben überlegt, was wir den Gästen, aber auch den Hohnsteinern selbst bieten könnten“, sagte Walter Opitz unlängst. Und es wurde die Idee aufgegriffen, die Vogelsteinwiese wieder als Rodelhang herzurichten. In der Stadt übrigens die einzige Möglichkeit für Wintersport. Der Zuspruch freiwilliger Helfer hielt sich da allerdings in Grenzen. Dennoch wurde mit einigen Unterstützern der Hang wieder hergerichtet. Allerdings fehlt es am Schnee. So kurz vor Jahresende haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe die Hände nicht in den Schoß gelegt. Mit ihrer Winter-Matinee mit den Basteifüchsen im Rathaushof haben sie das Jahr 2017 ausklingen lassen und gleichzeitig auch ein Achtungszeichen für 2018 gesetzt. Denn einige Projekte haben sie schon auf ihrer Liste für dieses Jahr stehen. So soll der Malerweg stärker ins Blickfeld der Urlauber gerückt werden. Sie wollen dafür eine Idee des Cunnersdorfer Malers Jochen Fiedler aufgreifen und die bestehende Beschilderung ergänzen. Außerdem hat Walter Opitz auch die Diskussion um den Radweg im Polenztal wieder angekurbelt und die Unterlagen an die Nationalparkverwaltung geschickt. Zudem gibt es Anregungen für Hotspots in Hohnstein. Und die Arbeitsgruppe ist dran, einen Gästeverein ins Leben zu rufen.