erweiterte Suche
Mittwoch, 13.06.2018

Den schlimmsten Löchern zu Leibe gerückt

Mit Geldern des Freistaats werden in der Verwaltungsgemeinschaft Schleife Straßen und Wege in Ordnung gebracht.

Von Constanze Knappe

Das wird unternommen

An der Friedensstraße im Dorfzentrum von Schleife sind derzeit die Bagger zugange. Mitarbeiter des Straßenbauamts Weißwasser und der Verdie GmbH Turnow reparieren die Fahrbahn. Die defekte Asphaltschicht wird abgefräst, anschließend neu verfüllt und plan gewalzt.
An der Friedensstraße im Dorfzentrum von Schleife sind derzeit die Bagger zugange. Mitarbeiter des Straßenbauamts Weißwasser und der Verdie GmbH Turnow reparieren die Fahrbahn. Die defekte Asphaltschicht wird abgefräst, anschließend neu verfüllt und plan gewalzt.

© Joachim Rehle

Städte und Gemeinden können in den nächsten Monaten mit Zuwendungen aus dem Programm „Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger“ Straßen und Radwege erneuern und instand setzen lassen. Gemäß ihren Anträgen für 2018 hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) jetzt den Kommunen die Zuschüsse bestätigt. In den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Schleife stand das Thema nun auf der Tagesordnung.

Das wird unternommen

1 von 3

Schleife: Befahrung der Abschnitte zur Beurteilung der Kosten

Die Gemeinde Schleife bekommt aus diesem Förderprogramm 56500 Euro. Zuzüglich ihres Eigenanteils sollen dafür Abschnitte des Weges von Mulkwitz nach Weißwasser, des Forstwegs in Schleife, des Mittelwegs sowie die Zufahrt zur Kindertagesstätte in Rohne in Ordnung und dabei auch Wurzelschutz eingebracht werden. Wie groß der Umfang der Maßnahmen dann genau ist, dazu soll es nach Aussage von Bauamtsleiter Steffen Seidlich noch eine Befahrung geben. Ob tatsächlich alle beim Lasuv angezeigten Abschnitte instand gesetzt werden können, hängt von den ermittelten Kosten ab. „Mehr als das vorgegebene Geld haben wir nicht“, sagte er im Gemeinderat.

Trebendorf: Prioritätenliste im Technischen Ausschuss erstellt

Der Gemeinde Trebendorf stehen aus diesem Förderprogramm 28600 Euro zur Verfügung, zuzüglich des Eigenanteils. Zur Instandsetzung angemeldet wurden einzelne Abschnitte des Waldwegs und des Rohner Wegs in Trebendorf, der Gehweg zum Friedhof in Mühlrose sowie Abschnitte des Nochtener Wegs und der Dorfstraße in Mühlrose. Auch bei diesen Maßnahmen ist nach Aussage von Bürgermeister Waldemar Locke ein teilweiser Wurzelschutz inbegriffen, um künftige Verwerfungen zu verhindern. Kritik gab es aus den Reihen des Gemeinderats, wieso nicht der gesamte Waldweg in Ordnung gebracht werden könne, wo doch schon vor einem halben Jahr darüber diskutiert worden sei, hieß es. Im Technischen Ausschuss war aus den Vorschlägen der darin vertretenen Gemeinderäte eine Prioritätenliste erstellt und diese beim Landesamt eingereicht worden.

Groß Düben: Zweifel an der Auskömmlichkeit der Mittel

Die Gemeinde Groß Düben erhält einen Förderzuschuss von 28507 Euro. Zuzüglich ihres Eigenanteils sollen damit ein Teilbereich des Schwarzen Wegs in Groß Düben, der Parkplatz an der Kita in Halbendorf sowie ein Teil der Straße zu den Grubendörfern erneuert und mit Wurzelschutz versehen werden. „Wir werden sehen, wie weit das Geld reicht“, kommentierte Bürgermeister Helmut Krautz den Beschluss des Gemeinderats.

In ihren jüngsten Sitzungen gaben die Gemeinderäte von Schleife, Trebendorf und Groß Düben jeweils einstimmig grünes Licht für die Maßnahmen. Zudem ermächtigten sie ihre Bürgermeister Reinhard Bork, Waldemar Locke und Helmut Krautz, nach den Ausschreibungen jeweils dem wirtschaftlichsten Bieter den Auftrag zu erteilen. Alle drei Gemeinden sind mit einem Anteil von zehn Prozent aus dem eigenen Haushalt an der Finanzierung der Vorhaben beteiligt.