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Freitag, 02.02.2018

Dauerbrenner in der zweiten Eishockeyliga

Eishockey-Männer, Lausitzer Füchse

Von Frank Thümmler

© Lutz Hentschel

So richtig gern gesehen sind die Lausitzer Füchse nicht in der zweiten deutschen Eishockeyliga. Nicht weil sie unsympathisch wären, aber allein die Fahrten aus Bayern oder dem Frankfurter Raum sind ungewohnt weit und beschwerlich. Den Gefallen, diese Liga zu verlassen, tun die Füchse den anderen aber nicht – trotz im Vergleich schwieriger Rahmenbedingungen, allein was die wirtschaftliche Basis in der Region betrifft. Seit der Wende behaupten sich die Weißwasseraner in der höchsten (1990-92 und 1994-96) oder zweithöchsten Liga, von zwei Jahren in der Oberliga abgesehen. In der vergangenen Saison hatte die Mannschaft mit dem Thema Abstieg nichts zu tun. Der finnische Trainer Hannu Järvenpää ließ begeisterndes Tempo-Eishockey spielen und führte das Team auf den sechsten Hauptrundenplatz. Im Play-off-Viertelfinale war dann Kassel die Endstation. In dieser Saison lief es bislang nicht so gut. Järvenpää verließ mitten in der Saison die Füchse. Unter Robert Hoffmann aber hat sich das Team gefangen und kämpft noch um die Play-offs. Egal wie, einen Abstieg werden die Füchse auch diesmal vermeiden.