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Freitag, 09.11.2018

Dank Spenden leuchtet die Muschelminna

Das Lichterkleid passt wieder: Görlitzer und Gäste haben ihren Beitrag dazu geleistet.

Von Matthias Klaus

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Die Muschelminna strahlt jetzt wieder auf dem Postplatz.
Die Muschelminna strahlt jetzt wieder auf dem Postplatz.

© Aktionsring

  • Die Muschelminna strahlt jetzt wieder auf dem Postplatz.
    Die Muschelminna strahlt jetzt wieder auf dem Postplatz.
  • Am Mittwochmittag wurde das Lichterkleid angepasst.
    Am Mittwochmittag wurde das Lichterkleid angepasst.

Es hat tatsächlich funktioniert. Der Händlerverein Aktionsring hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen, und die Görlitzer und Besucher der Stadt haben ins Portemonnaie gegriffen. Manche gaben kleine Summen, manche größere. Egal, das Ziel war: Die Muschelminna wieder zum Leuchten zu bringen. Das ist gelungen. „Vielen Dank an alle, die dafür gespendet haben, die Anlieger des Postplatzes genauso wie alle anderen“, freut sich Frank Reimann, Schatzmeister im Vorstand des Vereins. Am Mittwochmittag wurde das Lichterkleid an das Winterkleid des Toberentz- Kunstbrunnens angebracht. Am Abend leuchtete er schon.

Dass das möglich sein würde, stand lange in den Sternen. 2016 hatten Randalierer Lichterketten abgerissen, der Verein ließ reparieren. Doch das Geld war und ist immer knapp. Es handelt sich um eine Aktion der Händler, nicht der Stadt, wie Frank Reimann immer wieder betont. Rund 2 500 Euro sind nötig, um die Minna leuchten zu lassen. Die Summe beinhaltet den Aufbau der Technik und die folgenden laufenden Kosten. Das ist nun geschafft. Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien hatte sich mit einem Sockelbetrag von 200 Euro beteiligt, auf dem wurde dann doch offenbar relativ schnell aufgebaut. Während des vergangenen Lichterglanzes in der Stadt hatte der Händlerverein extra einen Pavillon aufgebaut, um Spenden einzuwerben. Erfolgreich.

Barbara Frühauf, Chefin der gleichnamigen Fleischerei am Demianiplatz und Vorsitzende des Händlervereins, ist von der Anteilnahme der Görlitzer und der Besucher der Stadt begeistert. „Noch immer kommen Leute in unser Geschäft und wollen für die Muschelminna spenden“, erzählt sie. Das ist auch noch notwendig. Denn für den Abbau des Lichterkleides werden auch noch einmal rund 1 600 Euro benötigt. Aber nun leuchtet der Brunnen erst einmal bis Ende Januar, vielleicht sogar bis in den Februar. „Es kommt auch immer ein bisschen auf das Wetter an“, sagt Frank Reimann. Wenn es schon zu warm ist, mache die Beleuchtung auch keinen Sinn.