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Dienstag, 19.06.2018

Copitzer Reserve steigt auf

Von Falk Rösler

Keine Lust auf Rekorde hatte Kreismeister Heidenau in seinem vorläufig letzten Kreisoberligaspiel gegen Motor Freital, denn statt des angepeilten 100-Tore-Rekord setzte es für die zukünftigen Landesklässler eine deftige 0:5 Heimpleite gegen Motor Freital. Nach einem ausgeglichenem Auftakt gingen die Gäste in der 24. Minute durch einen berechtigten Foulelfmeter in Führung, und zogen danach gnadenlos ihre Kontertaktik durch. „Wir haben verdient gewonnen, aber Heidenau ist auch ein hochverdienter Aufsteiger“, gab sich Motor-Trainer Michael Seifert diplomatisch. Allerdings könnte es der zunächst letzte Auftritt der Freitaler in der Kreisoberliga gewesen sein. Bei Motor gibt es Überlegungen für einen Rückzug der Mannschaft. „Wir haben wenig Spieler und keinen Nachwuchs“, beschreibt Seifert das Dilemma.

Es ist nicht das einzige Thema, was die Verantwortlichen beschäftigt. Da sich aus der Landesklasse Mitte mit Sebnitz, Frankenberg und Coswig drei Teams zurückziehen und aus der Kreisoberliga Mittelsachsen keine Mannschaft aufsteigen wird, soll der VfL Pirna-Copitz II nachrücken. Aus der Kreisoberliga Meißen gibt es mit der SG Canitz und dem Meißner SV zwei aufstiegswillige Teams, nun soll neben Heidenau auch die Copitzer Reserve das Feld der Landesklasse Mitte auffüllen.

VfL-Geschäftsführer Oliver Herber teilte nach einer Beratung am gestrigen Montag mit: „Wir haben den Verband informiert, dass wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen werden. Nach einer herausragenden Saison werden wir der Mannschaft den verdienten Lohn ermöglichen und hoffen, dass sich unsere Talente weiterentwickeln.“ Somit hält Stahl Altenberg die Klasse. Bei einem Rückzug von Motor Freital würde auch Stahl Freital II ein weiteres Jahr in der Kreisoberliga dranhängen.