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Freitag, 21.09.2018

Copitzer in Lauerstellung

Von Jürgen Schwarz

Neuzugang Sebastian Heine erzielte bereits drei Punktspieltore für den VfL Pirna-Copitz. Foto: Marko Förster
Neuzugang Sebastian Heine erzielte bereits drei Punktspieltore für den VfL Pirna-Copitz. Foto: Marko Förster

© Marko Förster

Drei Spieltage sind in der Fußball-Landesliga gespielt und die Titelanwärter haben sich bereits an der Tabellenspitze eingefunden. Der FC 1910 Lößnitz (1.), der FC Grimma (2.) und der Großenhainer FV (4.) belegten in der Vorsaison die Plätze hinter Meister und Aufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal. Dazu gesellt sich mit dem SV Einheit Kamenz, aktuell Tabellendritter, der Oberliga-Absteiger.

Der VfL Pirna-Copitz (8.) hat vier Zähler auf dem Konto und erwartet am Samstag ab 15 Uhr Neuling SV Olbernhau (5.). Für die Gäste stehen bisher zwei Siege (Stahl Riesa/3:2, Glauchau/6:1) und eine 0:4-Niederlage in Markranstädt zu Buche. Vor allem die Heimpartie gegen Riesa am vergangenen Sonntag demonstrierte die mentale Stärke des Aufsteigers. Bis zur 85. Minute führte Olbernhau mit 2:0, kassierte dann zwei Gegentreffer, ehe in der Nachspielzeit das Siegtor gelang. Trainer des SVO ist Steve Dieske, der nach seiner Zeit beim BSC Freiberg (2010 bis 2016) vor zwei Jahren in Olbernhau unterschrieben hatte. In diesem Jahr führte der 38-Jährige sein Team in der Landesklasse West zum souveränen Staffelsieg – mit 16 Punkten Vorsprung vor dem VfB Fortuna Chemnitz.

Beim VfL hoffen die Fans auf ein ähnliches Heimspektakel wie gegen Germania Mittweida. Beim 1:1 in Grimma vor einer Woche hatten die Pirnaer eine überzeugende Vorstellung abgeliefert. Zudem zeigte sich Trainer Frank Paulus durchaus angetan von der Tatsache, dass die Konkurrenz offensichtlich auch den VfL auf dem Zettel hat. „Wir hatten gewiss kein einfaches Auftaktprogramm. Umso bedeutender ist es, nun den zweiten Saisonsieg einzufahren und die nötigen Punkte zu sammeln, um eine gute Saison zu spielen“, sagt VfL-Coach Frank Paulus. Sein Trainerkollege Enrico Mühle ergänzt: „Gegen Olbernhau wollen wir von Beginn an entschlossen auftreten, unsere Zweikämpfe gewinnen und mit der nötigen Effizienz auf die Siegerstraße kommen.“ Die Begegnung zwischen Pirna und Olbernhau ist ein Novum in der Landesliga. Noch nie trafen diese beiden Klubs in der höchsten sächsischen Spielklasse aufeinander.

Der Kamenzer Trainer Frank Rietschel hatte die Copitzer neben dem FC 1910 Lößnitz und dem FC Grimma sogar in den unmittelbaren Kreis der Titelanwärter gerückt. „Klar ist das schön, mit diesen beiden spielstarken Teams in einem Atemzug genannt zu werden. Aber diesen Status müssen wir uns in jeder Begegnung neu und hart erarbeiten“, sagt Paulus.