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Samstag, 10.02.2018

Chipkarte für Flüchtlinge

Noch müssen Asylbewerber beim Sozialamt einen Behandlungsschein beantragen, wenn sie zum Arzt gehen wollen. In Zukunft sollen auch sie eine Chipkarte bekommen. Stadt und Krankenkassen hätten am Donnerstag einen Durchbruch erzielt, sagte Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) am Freitag. „Unser Ziel ist es, jetzt zügig die Vereinbarung abzuschließen. Wenn das klappt, wäre die Landeshauptstadt die erste Kommune in Sachsen, in der Geflüchtete mit der Chipkarte zum Arzt gehen können.“ Der Stadtrat hatte die Verwaltung 2015 beauftragt, die Karte für Flüchtlinge einzuführen. (SZ/sr)