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Mittwoch, 07.02.2018

CEV-Cup: Dresdnerinnen im Viertelfinale

Die international unerfahrene Michelle Petter darf den Dresdner SC in das Viertelfinale des europäischen CEV-Cups führen.

Dresdens Mareen Apitz jubelt nach dem Spiel über den Einzug ins Viertelfinale.
Dresdens Mareen Apitz jubelt nach dem Spiel über den Einzug ins Viertelfinale.

© Robert Michael

Der Dresdner SC steht im Viertelfinale des europäischen CEV-Cups. Doch anders als von vielen erwartet, wurde das Rückspiel am Mittwochabend gegen den schweizerischen Vertreter TS Volley Düdingen zu einem schweren Stück Arbeit. Das Hinspiel vor zwei Wochen hatte das Team von Trainer Alexander Waibl souverän mit 3:0 für sich entschieden.

Der 49-Jährige trat angesichts der Konstellation als eifriger Mahner auf, entschied sich dennoch für eine mutige Aufstellung in seiner Startformation: die international unerfahrene Michelle Petter spielte anstatt Kapitän Myrthe Schoot auf der Liberoposition. An dem 21-jährigen Eigengewächs lag es am wenigsten, dass sich der Pokalfinalist nach Holperstart zu einem 3:1 (23:25, 25:20, 25:18, 25:21) vor 2 531 Fans in der Margon-Arena mühte. Petter erlaubte sich gegen die Gäste Fehler wie andere im Team – aber eben auch spektakuläre Höhepunkte. Der Lerneffekt speziell für Petter dürfte unschätzbar sein und damit womöglich wichtig für den weiteren Saisonverlauf. Wo, wenn nicht in und an solchen kniffligen Situationen sollen Talente reifen?

Da mit der 2:1-Satzführung bereits das Weiterkommen in das Viertelfinale gegen den deutschen Rivalen MTV Stuttgart – am 21. und 28. Februar – gesichert war, hätte Waibl das Lernprojekt für seine Talente noch weiter ausbauen und Camilla Weitzel (17) sowie Rica Maase (18) auf das Feld schicken können. Er entschied sich dafür, allerdings erst kurz vor dem Spielende. Ein souveräner Erfolg im Rücken und in den Beinen ist bei dem Programm in den nächsten Wochen wichtiger. „Michelle hat ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Man darf nicht vergessen, dass das eine Spitzenmannschaft aus der Schweiz war. Das war aber sicher kein schöner Sieg“, urteilte DSC-Trainer Waibl.

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