erweiterte Suche
Freitag, 13.07.2018

Bulgarien will ins EU-Wartezimmer

Brüssel. Der angestrebte Euro-Beitritt Bulgariens kommt in Gang. Die Euro-Finanzminister wollten am Donnerstag über den Beitritt des Landes in den sogenannten Wechselkursmechanismus WKM II beraten, wie EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis erklärte. Das Thema stand ursprünglich nicht auf der Agenda.

Der Wechselkursmechanismus ist sozusagen das Wartezimmer für die Gemeinschaftswährung. Die Währungen der jeweiligen Länder werden darin überwacht und dürfen nur innerhalb einer begrenzten Bandbreite zum Euro auf- oder abwerten. Erst im Anschluss ist ein Euro-Beitritt möglich. Die Regierung in Sofia müsse zudem eine Reihe zusätzlicher Bedingungen erfüllen, sagte Dombrovskis weiter. Neben den üblichen Euro-Beitrittskriterien – wie etwa einer stabilen Inflationsrate – gehe es dabei auch etwa um den Kampf gegen Korruption. Den offiziellen Antrag zum Beitritt in den Wechselkursmechanismus wolle die bulgarische Regierung in absehbarer Zeit stellen. Die Entscheidung für die Aufnahme in diesen könne dann innerhalb weniger Tage getroffen werden, sagte Dombrovskis. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Ihr Kommentar zum Artikel

    Bitte füllen Sie alle Felder aus.

    Verbleibende Zeichen: 1000
    Text Bitte geben Sie die abgebildete Zeichenfolge ein
    Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.