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Freitag, 09.11.2018

Bürgerinitiative beglückwünscht OB zur Wiederwahl

„Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“ bietet Olaf Raschke Hilfe bei der Erfüllung seiner Wahlversprechen an.

Ingolf Brumm ist Bauunternehmer in Meißen. Seit Juni berät er als berufener Bürger den Bauausschuss des Stadtrates.
Ingolf Brumm ist Bauunternehmer in Meißen. Seit Juni berät er als berufener Bürger den Bauausschuss des Stadtrates.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Auf der Stadtratssitzung am vergangenen Mittwoch ergriff Ingolf Brumm als sogenannter berufener Bürger und Mitglied der Bürgerinitiative „Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“ das Wort. Im folgenden seine Ausführungen in einem Auszug:

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Olaf Raschke. Zunächst möchte ich Ihnen, auch im Namen unserer Bürgerinitiative, alles, alles Gute zur Wiederwahl wünschen. Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Schaffenskraft, einen Ihnen mit Rat und Tat, zum Wohle unserer aller Bürger, zur Seite stehenden Stadtrat und vor allem starke Nerven, denn diese werden Sie – wir übrigens auch! – bei der Umsetzung Ihrer hochgesteckten Ziele für die nächsten sieben Jahren brauchen. Sie haben ja nun mit unserem mittlerweile 80-köpfigen Verein einen starken Partner an Ihrer Seite, welchen Sie bitte in erster Linie als kritischen Partner verstehen sollten und auf welchen Sie sich verlassen können, wenn es um die Umsetzung der Ziele aus Ihren Wahlkampfversprechen gehen sollte.

Wenn am Ende Ihrer Legislaturperiode der Meißner Bürger ein Freibad und einen Bürgersaal sein Eigen nennen darf. Wenn die Stadt vom Autobahn-Lkw-Bypassdurchgangsverkehr befreit ist. Wenn unsere Stadt in Vorbereitung auf ihre 1 100-Jahr- Feier die Landesgartenschau, den Tag der Sachsen ausrichten durfte und eine Dauerausstellung zur „Wiege Sachsens“ im Kornhaus öffnet – welche auch noch mit einen zwölf Monate in Dauer funktionierenden Aufzug erreicht werden kann – dann wird uns auch der anvisierte Weltkulturerbe-Titel gewiss nicht zu nehmen sein. Dann werden Häme und Spott (siehe Bennoblick) in Neid und Bewunderung umschlagen. Um diese Ziele zu erreichen, haben Sie uns als Partner an Ihrer Seite.

Lieber Oberbürgermeister Herr Olaf Raschke! Tuen Sie sich bitte an Ihrem heutigen Ehrentag den Gefallen und beginnen Sie mit der Einlösung ihrer im Wahlkampf geäußerten Versprechen, lassen Sie bitte nicht zu, dass Ihr erster Arbeitstag in ihrer neuen Amtsperiode mit einer ersten Absage an Ihren Zielen beginnt. Wir sprechen von der geplanten Bebauung des Kohleplatzes Triebischtal.“ (SZ)