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Dienstag, 06.03.2018

Blick auf die Gesellschaft

Der Brasilianer Bruno Beltrão gehört zu den Shootingstars der zeitgenössischen Tanzszene

Von Tanz

In dem Stück „Inoah“ wird Hip-Hop mit Kampfkunstelementen gemischt. Foto: Kerstin Behrendt / PR
In dem Stück „Inoah“ wird Hip-Hop mit Kampfkunstelementen gemischt. Foto: Kerstin Behrendt / PR

Er verwebt die Bewegungen und Haltungen von Street-, Breakdance und Hip-Hop mit Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes und schafft so intensive Choreografien, die durch ihre körperliche Präsenz und Virtuosität Zuschauer weltweit in den Bann ziehen.

Extravaganzen sind durchaus drin

In der Zeitschrift „tanz“ war mal zu lesen: „Beltrão würfelt Stile, Bewegungen und kinetische Muster durcheinander, er vermischt, verdichtet und rekombiniert Schritte wie alchemistische Substanzen. Er zerlegt das abgekupferte Material, versieht es mit anderen Verbindungsscharnieren, schraubt es neu zusammen und reichert das Ergebnis mit allerlei Extravaganzen an. Auch in seinem aktuellen Stück „Inoah“ mischt er Hip-Hop mit Kampfkunstelementen und zeitgenössischem Tanz und verhandelt die unauflösbaren Widersprüche, die aktuell nicht nur die brasilianische Gesellschaft prägen. Der Titel bezieht sich auf die brasilianische Stadt Inoah, in der die Künstlergruppe einen neuen Produktionsort gefunden hat. In Hellerau zeigte er bereits das Stück „Crackz“.

Wir vergeben zweimal zwei Freikarten – über verlosung@augusto-magazin.de.

„Inoah“, 10. & 11.3., 20 Uhr, Festspielhaus Hellerau