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Donnerstag, 05.07.2018

Bischofswerdaer Trio fährt in Italien um wichtige Punkte

Die nächste Station in der Supersport 300-WM ist Misano. Freudenberg-Pilot Grünwald will Platz drei verteidigen.

Diese Momentaufnahme wünscht sich Teamchef Carsten Freudenberg auch am Sonntag. Seine beiden Piloten Jan-Ole Jähnig (Nr.41) und Max Kappler (Nr. 97) fahren hier vorneweg.
Diese Momentaufnahme wünscht sich Teamchef Carsten Freudenberg auch am Sonntag. Seine beiden Piloten Jan-Ole Jähnig (Nr. 41) und Max Kappler (Nr. 97) fahren hier vorneweg.

© Mara Paulicek

Motorsport. Die sechste Station im Supersport 300-Kalender steht am Wochenende auf dem Plan. Der World Circuit Marco Simoncelli ist die nächste Etappe, die die Bischofswerdaer Freudenberg-Piloten Max Kappler, Jan-Ole Jähnig und Luca Grünwald meistern wollen. Letzterer muss dabei am Sonntag um seinen dritten Platz in der Gesamtwertung kämpfen. Vorn sind Ana Carrasco (78 Pkt.) und ihr spanischer Landsmann Borja Sanchez (58). Dann folgt Grünwald (57) knapp vor den beiden Niederländern Scott Deroue (55) und Koen Meuffels (49). Jähnig hat Gesamtplatz zwölf inne (30), Kappler steht mit fünf Zählern auf Rang 21.

Ab Freitag geht es in gewohnter Form bei den Schiebockern los. Setuparbeiten in den freien Trainings und dann schnell den Speed finden, um am Ende den direkten Einzug in die Superpole 2 zu sichern. Das sind die Ziele von Teamchef Carsten Freudenberg und seiner drei KTM-Piloten. Der italienische Kurs, der seinen Namen vom verstorbenen MotoGP-Helden Marco Simoncelli hat, ist 4,2 Kilometer lang und hat 16 Kurven. Für Freudenberg und seine Fahrer ist es eine neue Strecke, wo es vor allem darum gehen wird, die richtige Abstimmung für die seit 2018 neuen KTM RC 390R zu finden.

Nachdem in Brünn mit den neuen Gewichtsvorgaben für Fahrer und Bike die Chancengleichheit in dieser WM-Serie durch den Promotor verbessert wurde, ist das Feld jedoch auch enger zusammengerückt. Am Ende kann jede technische Veränderung die Kleinigkeit sein, die am Ende den Unterschied macht. Eine Detailarbeit, die die Freudenberg-Crew – wie schon häufig bewiesen – perfekt beherrscht. So soll nicht nur Grünwalds dritter Platz, sondern auch Rang drei in der Teamwertung verteidigt werden. Doch die Konkurrenz schläft nicht. So hat Kawasaki auf die Regeländerungen reagiert und im Windkanal versucht, den Piloten der Ninja 400 einen Vorteil zu verschaffen. Auf diesen Rennern sind auch die beiden WM-Führenden aus Spanien unterwegs.

Luca Grünwald sagt beim Blick auf das Rennen in Misano: „Ja, wir werden voll angreifen! Die Strecke gefällt mir sehr gut und ich freue mich sehr, dass wieder ein Rennwochenende vor uns liegt. Natürlich geht es darum, wieder ganz vorn mit zu fahren – auch wenn es sicher eng zugehen wird!“ Sein Teamkollege Max Kappler hat sich auch einiges vorgenommen. „Ich freue mich riesig auf das nächste Rennen vor der Sommerpause“, erklärt der 20-Jährige. „Nach der tollen Aufholjagd in Brünn blicke ich mit Spaß nach vorn. Die Strecke ist für mich neu. Dennoch gefällt mir das Layout schon sehr. Ich denke, wir können vorn um die Punkte mitfahren.“ Es bleibt also spannend in der Supersport 300-WM. (sj/ck)

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