erweiterte Suche
Freitag, 15.06.2018

Bewerbungsende für Kunstförderpreis

Jungen, kreativen Leuten in Bischofswerda winken bis zu 1 000 Euro Preisgeld. Gestiftet werden sie vom ehemaligen Stadtrat Dr. Ernst Wirth.

Dr. Ernst Wirth aus Bischofswerda stiftet Kunstförderpreis in Bischofswerda. Der Kunstfreut erfüllt damit auch das Vermächtnis seines Sohnes.
Dr. Ernst Wirth aus Bischofswerda stiftet Kunstförderpreis in Bischofswerda. Der Kunstfreut erfüllt damit auch das Vermächtnis seines Sohnes.

© Steffen Unger

Bischofswerda. Um Kunst und Kultur in Bischofswerda zu fördern und die jugendliche Kunstszene zu beleben, hatten die Stadt Bischofswerda und Dr. Ernst Wirth in Zusammenarbeit mit dem Künstler und ehemaligen Kunsterzieher Bernd Warnatzsch zum Schuljahresbeginn 2017/2018 erstmals den Kunstförderpreis „MaWi“ ausgeschrieben. Gerichtet ist dieser Preis an junge Künstlerinnen und Künstler, die sich im Bereich der bildenden Kunst engagieren. Bis zum 22. Juni können Arbeiten eingereicht werden. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Die besten Arbeiten werden prämiert – der oder die Erstplatzierte darf sich über ein Preisgeld von maximal 1 000 Euro freuen.

Gleichermaßen Leidenschaft und Vermächtnis

Gestiftet wird dieses Geld durch den früheren Stadtrat Dr. Ernst Wirth. Der Arzt im Ruhestand ist nicht nur ein großer Kunstfreund. Er erfüllt damit auch das Vermächtnis seines Sohnes Matthäus, der im Jahr 2010 mit nur 31 Jahren plötzlich verstorbenen ist. Der Name des Kunstpreises „Mawi“ ist von dessen Namen abgeleitet. Matthäus Wirth war Architekt. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und malte in seiner Freizeit. Seine Bilder befinden sich im Besitz der Familie.

Die frühere Kulturverantwortliche im Rathaus, Alexandra Lange, die jetzige Stadtmarketingverantwortliche Madlen Raupach und Bernd Warnatzsch erarbeiteten mit Ernst Wirth die Statuten für den Förderpreis. Demnach können sich 10- bis 18-Jährige bewerben, die an einer der Bischofswerdaer Grund-, Ober- und Berufsschulen bzw. am hiesigen Goethe-Gymnasium lernen. Eingereicht werden können Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik oder Kleinplastik. Alles zur Ausschreibung steht auf der Internetseite der Stadt. (SZ)

www.bischofswerda.de