erweiterte Suche
Donnerstag, 12.07.2018

Betrüger erschleichen Bankdaten

Eine Frau aus dem Rödertal ging vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern auf den Leim – und verlor 850 Euro. Die Polizei warnt vor der Masche.

© dpa

Großröhrsdorf. Schreck für eine 58-Jährige aus dem Großröhrsdorfer Ortsteil Bretnig. Sie ist Opfer eines Betrugs geworden. Am Montag und Dienstag war sie mehrfach angerufen worden. Die Unbekannten am anderen Ende der Leitung gaben vor, Mitarbeiter von Microsoft zu sein, und forderten die Frau auf, ihren Computer anzuschalten. Der PC sei voll mit Schadsoftware, aber man könne behilflich sein, so die Betrüger.

Polizeibericht vom 12. Juli

1 von 3

Betrunken unterwegs

Bischofswerda. Am frühen Donnerstagmorgen hat ein betrunkener Fahranfänger an der Putzkauer Straße in Bischofswerda mit einem Opel zwei parkende Autos gerammt. Die Polizeibeamten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der 18-Jährige mehr als 1,3 Promille intus hatte. Seinen Führerschein ist der Heranwachsende wieder los. Außerdem erwartet ihn ein Strafverfahren. Der Unfallschaden betrug insgesamt rund 6 000 Euro.

Unfall auf der Autobahn

Ohorn. Eine 37-Jährige wollte am Mittwochabend in der A 4-Baustelle bei Ohorn vom Parkplatz Rödertal auf die Richtungsfahrbahn nach Dresden auffahren. Durch eine Unachtsamkeit rollte der Honda der Frau an der Haltelinie der Parkplatzausfahrt zu weit nach vorne. Er ragte auf die Fahrbahn und wurde von einem vorbeifahrenden Sattelzug erfasst. Verletzt wurde bei der Kollision niemand.

Zeugen gesucht

Commerau. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr auf der B 156 zwischen Commerau und Lieske ereignet hat. Ein schwarzer Seat scherte aus, um aus einer Kolonne heraus, einen Lkw zu überholen. Dasselbe tat ein vorausfahrender gelber Skoda. Beide Autos berührten sich. Der Skodafahrer fuhr jedoch weiter, ohne anzuhalten. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1 000 Euro.

Hinweise an: 03576 2620

Die Frau sollte den Anrufern aus der Ferne durch das Herunterladen von Computerprogrammen Zugriff auf ihren Rechner gewähren. Sie folgte den Anweisungen und gab zudem ihre Handynummer an. Darüber sendeten die Betrüger sogenannte TAN, also Transaktionsnummern, die üblicherweise zum Online-Banking verwendet werden. Man versicherte der 58-Jährigen, durch den Zugang auf sämtliche E-Mail-Konten und das Online-Banking hätten alle Fehler auf dem Rechner beseitigt werden können. Zudem sei der „Service“ kostenfrei. Am Dienstagabend entdeckte die Bretnigerin allerdings, dass von ihren Konten insgesamt 850 Euro abgebucht worden waren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Die Beamten warnen eindringlich davor, persönliche Daten, Passwörter oder Transaktionsnummern weiterzugeben. (szo)