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Donnerstag, 25.01.2018

Betriebsunfall vergessen gemacht

Tischtennis-Männer, Post SV Görlitz

Von Frank Thümmler

© H.-E. Friedrich

Der Abstieg der Tischtennis-Männer vom Post SV Görlitz aus der Landesliga 2016 war ein Betriebsunfall. In der darauffolgenden Saison wurde der Wiederaufstieg sofort geschafft. Darüber freuen sich auf dem Foto Stefan Nitsche, Tino Barthel, Niels Hoffmann, Michael Rönisch, Roland Alter und Sergej Ziegler (von links). Ein ganz einfaches Unterfangen war dieses Vorhaben aber nicht. In der Hinrunde gab es neben dem Punktverlust gegen Horken Kittlitz auch aus den beiden Spielen gegen die Bautzener Teams MSV II und III nur einen Punkt. Ihnen rannten die Görlitzer in der Tabelle erst hinterher, überflügelten sie dann aber mit einer Siegesserie. Am vorletzten Spieltag kam es zum Showdown gegen den bis dahin in der Tabelle gleichauf stehenden MSV Bautzen III. Nach einem dramatischen Spielverlauf gewannen die Post-Männer am Ende mit 9:6. Der Wiederaufstieg stand damit fest, weil die Görlitzer bei den Spielpunkten (für jeden Einzel- oder Doppelsieg gibt es einen) uneinholbar führten. Ausschlaggebend für den Staffelsieg war letztlich die große Geschlossenheit im Team. Alle Einzelspieler wiesen am Saisonende eine deutlich positive Bilanz auf, bestimmten das Niveau in ihren jeweiligen Paarkreuzen mit. Bei den Doppeln, deren Aufstellung manchmal aus taktischen Gründen verändert wurde, sah es ähnlich aus.

In die Landesliga in dieser Saison starteten die Görlitzer mit einer Verstärkung: Oliver Malek wechselte aus Bautzen nach Görlitz, spielt als Nummer 1 im oberen Paarkreuz und hat bislang großen Anteil daran, dass die Chancen auf den Klassenerhalt intakt sind. Einfach wird das Unterfangen aber auch diesmal nicht. Die Post-Männer haben zwar nur zwei Punkte weniger als der Vierte auf dem Konto, sind damit aber derzeit Tabellenachter, und der bedeutet voraussichtlich nervenaufreibende Relegationsspiele. Ein starker Endspurt muss her.