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Dienstag, 05.06.2018

Beste Nachwuchsleichtathleten aus Sachsen messen sich in Zittau

Die Zittauerin Jill Sefrin (Mitte) duelliert sich im Hürdensprint mit der Nieskyerin Pauline Schreiber (rechts).Foto: Thomas Eichler
Die Zittauerin Jill Sefrin (Mitte) duelliert sich im Hürdensprint mit der Nieskyerin Pauline Schreiber (rechts). Foto: Thomas Eichler

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Landesmeisterschaften U16

Die 28. Landesmeisterschaften Blockwettkämpfe Jugend U16 fanden mit 134 Aktiven aus 29 Vereinen im Zittauer Weinaupark-Stadion statt. Die Blockwettkämpfe werden als Mehrkampf über fünf Disziplinen in drei Kategorien ausgetragen: Sprint/Sprung, Lauf und Wurf. „Der Blockwettkampf spiegelt den Stand der vielseitigen Ausbildung als Grundlage für die spätere Spezialisierung wider“, erklärt Landestrainer Joachim Erdmann. Bei Blockwettkämpfen zählen mehr als 2 300 Punkte als gute und ab 2 600 Punkte als sehr gute Ergebnisse. Die Landesmeistertitel machten in den Altersklassen 14 und 15 die jungen Leichtathleten aus den Leistungszentren Dresdner SC, LAC Erdgas Chemnitz, DHfK Leipzig und LV Erzgebirge unter sich aus. Für das wohl beste Ergebnis sorgte im Wurf (M15) Steven Richter (LV Erzgebirge), der mit 3 152 Zählern als Einziger die 3 000-Punkte-Marke knackte. Der Landkreis Görlitz war mit fünf Aktiven vertreten. Das beste Ergebnis erreichte Jill Sefrin (HSG), die im Wurf (W14) als Sechste 2 211 Punkte erreichte und Pauline Schreiber (LSV Niesky) um drei Zähler auf den siebenten Platz verwies. Lilli Bensch (HSG) belegte mit 2 177 Punkten den zwölften Platz im Sprint/Sprung (W14). Annelie Wistuba (HSG) verfehlte ihre Bestleistung um 118 Punkte und landete mit 2 164 Zählern im Lauf (W14) auf dem neunten Platz. „Ausgerechnet im Weitsprung blieb Annelie unter ihren Möglichkeiten“, bedauerte HSG-Trainer Michael Steinert. Fritz Trumpf (HSG) schaffte im Wurf (M14) als Elfter 1 989 Punkte. Die seit zwei Jahren für den Dresdner SC startende ehemalige Zittauer Turbine-Athletin Lena-Marie Blum gewann im Sprint/Sprung (W14) mit 2 414 Punkten die Bronzemedaille. „Ein organisatorisch aufwendiger Wettkampf, der den Einsatz von 67 Kampfrichtern und Helfern erforderte. Wir hatten uns auch deshalb einige Teilnehmer mehr erhofft“, sagte Wettkampfleiter Dr. Ernst Richter. „Die HSG Turbine Zittau erwies sich einmal mehr als würdiger Ausrichter und Gastgeber einer Landesmeisterschaft“, bedankte sich Jörg Fernbach, Vizepräsident des Leichtathletik-Verbandes Sachsen.

Landesmeisterschaften Senioren

Bei den im Lößnitzstadion Radebeul ausgetragenen 27. Landesmeisterschaften der Senioren im Dreikampf, über die langen Hürdenstrecken sowie über 10 000 und 5 000 Meter gingen Athleten aus 30 sächsischen Vereinen an den Start. Die HSG Turbine Zittau mit zwölf Athleten das zweitstärkste Aufgebot. Als Doppelstarter waren erfolgreich: Ulrike Hiltscher (W65), die sich sowohl im Dreikampf als auch über 300 Meter Hürden die Titel sicherte, sowie Marion Wenzel (W50), Carola Wolf (W45) und Jens Kaminsky (M40), die jeweils den zweiten Platz im Dreikampf und den ersten über 300 bzw. 400 Meter Hürden belegten. Rudolf Bühler gewann die Goldmedaille im Dreikampf der AK M80. Über 10 000 Meter belegten Sandra Marx (W30) den ersten und der fast blinde Darek Ziniewicz (M50) den vierten Platz. Ulrike Hiltscher, nach einer Verletzungspause erst seit zwei, drei Wochen wieder im Training. ließ beim internationalen Stendaler Hanse-Cup mit einer neuen deutschen Bestleistung aufhorchen. Die 65-jährige Zittauer Turbine-Athletin gewann die internationalen Altmark-Meisterschaften im Siebenkampf mit 6 068 Punkten. Am Start waren 23 Athletinnen aus Deutschland, der Schweiz, Schweden und Lettland.

weitere Ergebnisse Dreikampf, M30: 2. Philipp Renner, M55: 2. Jens Schoenig, M60: 2. Hartmut Räffler, 3. Mario Renner, M65: 2. Ralph-Dieter Michel. (alle HSG)