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Samstag, 14.07.2018

Beschwerden über Gebühr bei Kartenzahlung

Frankfurt am Main. Mehr als 200 Verbraucher haben seit Jahresanfang bei der Wettbewerbszentrale unzulässige Aufschläge bei bargeldlosen Zahlungen beanstandet. Die Beschwerden gingen in den ersten sechs Monaten bei der neu eingerichteten Zahlungsentgelt-Beschwerdestelle ein. Betroffen seien nahezu alle Branchen, etwa Tourismus, Daseinsvorsorge, Telekommunikation, Gastronomie, stationärer Handel und Online-Handel. Seit 13. Januar 2018 darf für Zahlungen per Kreditkarte, Sepa-Lastschrift oder Überweisung kein zusätzliches Entgelt verlangt werden.

Händlern ist es untersagt, online wie an der Ladenkasse, für die gängigsten Zahlungsmöglichkeiten solche Aufschläge vom Verbraucher einzufordern. Bei den Beschwerden ging es vor allem um Aufschläge bei Zahlungen mit Kreditkarten sowie beim Einsatz der EC-Karte an der Ladenkasse, wenn die Kaufsumme einen Mindestbetrag nicht erreichte. (dpa)

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