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Donnerstag, 12.07.2018

Bereit fürs Gelände

Im September startet der 4. SZ-Offroad-Tag in Ruppersdorf. Ein Fahrer kommt dafür sogar aus der Landeshauptstadt.

Von Erik-Holm Langhof

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Auf seiner „Dachterasse“ beobachtet der Dresdner Steffen Wünsch (l.) mit seinem Nachbar beim SZ-Offroad-Tag die anderen Teilnehmer. Selbst testet er die Strecke aber auch.
Auf seiner „Dachterasse“ beobachtet der Dresdner Steffen Wünsch (l.) mit seinem Nachbar beim SZ-Offroad-Tag die anderen Teilnehmer. Selbst testet er die Strecke aber auch.

© Thomas Glaubitz

  • Auf seiner „Dachterasse“ beobachtet der Dresdner Steffen Wünsch (l.) mit seinem Nachbar beim SZ-Offroad-Tag die anderen Teilnehmer. Selbst testet er die Strecke aber auch.
    Auf seiner „Dachterasse“ beobachtet der Dresdner Steffen Wünsch (l.) mit seinem Nachbar beim SZ-Offroad-Tag die anderen Teilnehmer. Selbst testet er die Strecke aber auch.
  • Wasser, Matsch und wilde Hügel: Beim SZ-Offroad-Tag kommen Fahrer ganz auf ihre Kosten. Für jeden Geländewagen gibt es ausreichend Herausforderungen.
    Wasser, Matsch und wilde Hügel: Beim SZ-Offroad-Tag kommen Fahrer ganz auf ihre Kosten. Für jeden Geländewagen gibt es ausreichend Herausforderungen.

Stolz schaut Steffen Wünsch auf das vergangene Jahr zurück. Er ist zufrieden mit sich selbst und vor allem mit seinem Auto. Im letzten September nutzte der Dresdner erstmals die Möglichkeit des Offroad-Tages im Sand- und Kieswerk Ruppersdorf, um sein neues Auto auszutesten. Nur drei Monate zuvor im Juni entschied sich der 56-Jährige für den Neukauf des Geländewagens Land Rover Defender und wollte ihn gleich einmal auf „Herz und Nieren testen“.

Der SZ-Offroad-Tag bietet den Besuchern in diesem Jahr bereits zum vierten Mal die Möglichkeit, ihr Fahrzeug vom Asphalt auf die Huckelpiste zu bringen. Dabei geht es nicht nur um spritzende Pfützen, sondern vor allem um sicheres Fahren auf jedem Untergrund. Dafür stehen Buckelpisten genauso zur Verfügung wie Sand, Schotter und Wiese, Steigungen und Gefälle ebenso wie Matsch- und Wasserdurchfahrten. Das 10 Hektar große Gelände der Sandgrube bietet dafür die besten Bedingungen. Für jeden Teilnehmer gibt es den richtigen Schwierigkeitsgrad und Tipps von Spezialisten der verschiedenen Autohäuser dazu. Doch nicht jeder Geländewagen ist geeignet dafür.

Enttäuscht hat Wünsch sein Geländewagen allerdings nicht. „Für mich ist mein Defender an diesem Tag zu einem echten ‚Kumpel‘ geworden, der einem das Gefühl verleiht, auch bei schwierigen Passagen nicht im Stich gelassen zu werden“, erzählt der Dresdner schwärmend. Das Besondere sei das Off-Road-Feeling, das man sonst auf der Straße nicht hätte. Aber auch als Zuschauer sei das Event für jedermann empfehlenswert. Auf dem Dach seines neuen Autos, selbst „Dachterasse“ genannt, nahm der Finanzberater im vergangenen Jahr Platz und schaute sich die zahlreichen Autos der gut 100 anderen Teilnehmer an.

Mehrere Reisen sind geplant

Und nicht nur Wünsch hatte Spaß auf der Piste in Ruppersdorf, sondern sein Nachbar gleich mit. Er machte den Dresdner ursprünglich auf das Event aufmerksam und durfte gleich mit in die Oberlausitz fahren, um die Veranstaltung mit auszuprobieren. „Mein Nachbar, der mich begleitet hat, sagte immer wieder, es wäre der zweitschönste Tag seines Lebens gewesen, gleich nach der Hochzeit“, erzählt Wünsch lachend.

Der neue Geländewagenfahrer will aber auch außerhalb der Veranstaltung weiter Touren bestreiten. Bisher habe er zwar noch keine längeren Wege gemacht, jedoch denke er nun über verschiedene Urlaube mit dem Auto ein. „Nach erfolgtem Umbau zum Campmobil plane ich diverse Reisen auf der Welt, wie etwa entlang der alten Seidenstraße im Orient oder entlang der Panamericana in Nord- und Südamerika“, so der 56-Jährige. Grundsätzlich gehöre Reisen zu seinen liebsten Hobbys, da man auf solchen Fahrten vor allem interessante Länder und Menschen sowie die Vielfalt auf der Erde besonders gut kennenlernen könne.

Genau das spielt auch beim SZ-Offroad-Tag in diesem Jahr eine Rolle. Die Organisatoren wollen Interessierte zusammenbringen und jedem die Möglichkeit bieten, eine Runde mitzufahren. Denn wer kein geländegängiges Auto besitzt, kann sich die neuesten Modelle von verschiedenen Autoherstellern anschauen und zum Teil mitfahren. Es werden zudem Rundfahrten mit Fahrzeugen angeboten, die früher für die NVA im Einsatz waren, darunter zwei Panzer. Zudem gibt es auch eine Spielecke für Spiel und Spaß mit den Kleinen und einige Verpflegungsstände. Angemeldet haben sich in diesem Jahr mehr Fahrer als noch in den anderen Jahren. Bereits 100 Teilnehmer haben sich eingetragen und erwartet werden auch über 2 000 Gäste.

Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie online auf der folgenden Webseite:

www.sz-offroadtag.de