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Donnerstag, 04.10.2012

Beim Crash-Test: Arbeiter von Pufferteil getroffen - tot

Sie sind dafür da, dass wir sicher Zug fahren können. Sie tüfteln, testen, verbessern. Doch ausgerechnet in solch einer Prüfwerkstatt des TÜV hat sich jetzt ein tödlicher Unfall ereignet.

Görlitz. Schon seit Jahren führt der TÜV Süd an seinem Standort in Görlitz (Maxim-Gorki-Straße) Prüfreihen durch, die auch Crash-Tests für Eisenbahnen beinhalten. So auch am Dienstag. „Es lief ein solcher Versuch auf einem Testgleis“, erklärt TÜV-Sprecher Matthias Andreesen. „Dabei wurde ein Pufferblock, der sonst am Schienenende steht, gegen eine Wand gefahren.“

Genau in diesem Moment des Aufpralls muss sich ein Teil des Blocks gelöst und einen in der Nähe stehenden Mann (34) am Kopf getroffen haben. Ein Polizeisprecher: „Er starb noch an der Unfallstelle.“ Der Arbeiter gehörte zu dem Eisenbahnunternehmen, das die Testreihen laufen ließ. Der TÜV-Sprecher: „Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Unfall und werden die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen unterstützen.“