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Donnerstag, 12.07.2018

Bauverzug am Alloheim fast aufgeholt

In der neuen Seniorenresidenz sollen bis zu 90 Arbeitsplätze entstehen. Zwei Positionen sind aber schon vergeben.

Von Frank Korn

An der Baustelle der neuen Alloheim-Seniorenresidenz ist schon richtig was zu sehen. Der im Winter entstandene Verzug ist fast aufgeholt. Im September soll Richtfest gefeiert werden.
An der Baustelle der neuen Alloheim-Seniorenresidenz ist schon richtig was zu sehen. Der im Winter entstandene Verzug ist fast aufgeholt. Im September soll Richtfest gefeiert werden.

© Dietmar Thomas

Waldheim. Auf der Internetseite der Alloheim-Gruppe ist der Standort der Seniorenresidenz an der Breitscheidstraße in Waldheim schon eingezeichnet. Allerdings ist auch vermerkt, dass sich die Seniorenresidenz „An der Schillerhöhe“ noch im Bau befindet.

Anfang April mussten die Bauherren aufgrund des langen und späten Winters einen Zeitverzug von einem Monat einräumen (DA berichtete). Harald Rogalinski, Geschäftsführer der Modern Living Gesellschaft für kundenorientiertes Bauen mbH, die das Projekt realisiert, konnte inzwischen Entwarnung geben. „Den Rückstand wegen des Wintereinbruchs konnten wir bis auf etwa zehn Tage aufholen“, sagte Rogalinski. Nach seiner Aussage sollen die Rohbauarbeiten in fünf bis sechs Wochen abgeschlossen sein. Danach werden schon die Fenster eingebaut und mit den Trockenbauarbeiten begonnen. „In der ersten Septemberwoche soll das Richtfest begangen werden. Den genauen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben“, sagte Rogalinski. Auch die Planung des Innenausbaus läuft bereits. Das heißt, es werden Möbel, Einrichtung und Farben ausgesucht. Nach den Rohbauarbeiten soll es innen nahtlos weitergehen.

Seit dem Jahr 2000 hat sich die Modern Living auf den Bau von Seniorenresidenzen spezialisiert. „Wir haben Objekte im gesamten Bundesgebiet, Waldheim ist Nummer 16“, so Rogalinski. In dem Objekt an der Breitscheidstraße sollen 15 Doppel- und 87 Einzelzimmer für insgesamt 117 Bewohner entstehen. Die Investitionssumme beträgt rund 8,7 Millionen Euro. Es wird eine Fläche von knapp 6 000 Quadratmetern bebaut. „Wir legen Wert darauf, dass die Räume groß und freundlich sind, dass sich die Bewohner wohlfühlen“, so der Geschäftsführer. „Die Einzelzimmer werden eine Größe von 19 bis 20 Quadratmeter haben, die Doppelzimmer sind 24 bis 25 Quadratmeter groß. Dazu kommt jeweils noch das Bad“, so Rogalinski. Die Zimmergröße liege damit deutlich über der vom Gesetzgeber geforderten Größe.

Für die Betreuung der 117 Bewohner sollen 80 bis 90 Arbeitsplätze entstehen. Mitarbeiter werden hauptsächlich für die Pflege, aber auch für die Bereiche Küche, Haustechnik, Wäscherei und Verwaltung gesucht. „Schon jetzt können sich Interessenten bewerben“, sagt Cathrin Förster, Regionalleiterin der Alloheim-Gruppe für Sachsen. Für die Stellen der Residenzleitung sowie der Pflegedienstleitung habe man schon geeignete Bewerber gefunden, auch wenn die Verträge noch nicht unterschrieben seien, so Förster. Für die anderen Bereiche werden jetzt schon Bewerbungen entgegengenommen, jedoch soll die offensive Mitarbeitersuche im Oktober gestartet werden. „Dabei werden wir auf alle möglichen Kanäle zurückgreifen“, kündigt Cathrin Förster an. Das seien zum Beispiel Ausschreibungen oder die Vermittlung über die Arbeitsagentur. Auch der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte sei möglich. Dieser werde jedoch über die Alloheim-Zentrale in Düsseldorf koordiniert. „Zunächst sind wir aber bestrebt, die Mitarbeiter in der Region zu finden“, verdeutlicht die Regionalleiterin.

Auch wenn der Bauverzug etwas aufgeholt wurde, soll nicht wieder auf den zunächst geplanten Eröffnungstermin im April 2019 umgeschwenkt werden. „Wir wollen im Mai, spätestens im Juni eröffnen. Darauf sind unsere Planungen ausgerichtet“, sagte Cathrin Förster. (mit vt)