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Montag, 26.03.2018

Bannewitz klettert auf Rang vier

Von Jürgen Schwarz

Markierte zwei Tore für Bannewitz beim klaren Sieg gegen Gröditz: Paul Szuppa.Foto: Karl-Ludwig Oberthür
Markierte zwei Tore für Bannewitz beim klaren Sieg gegen Gröditz: Paul Szuppa. Foto: Karl-Ludwig Oberthür

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Am 17. Spieltag der Fußball-Landesklasse Mitte ist der SV Bannewitz durch einen 5:2 (1:0)-Heimsieg über den FV Gröditz auf Rang vier im 14er-Feld geklettert. Markus Stephan mit einem sehenswerten Kopfball (31.), Jakob Schulz per Foul-Elfmeter (49.) sowie Paul Szuppa (50., 86.) und Florian Schmieder (89.), an dem der Strafstoß verwirkt worden war, trugen sich bei den Gastgebern in die Torschützenliste ein. Für den Tabellenneunten aus der Röderstadt waren Tom Nehrig (62.) und Lucas Rost (90.+1) erfolgreich. „Gröditz agiert fast ausschließlich mit langen Bällen, daher habe ich taktisch etwas umgestellt und mit einer Viererabwehrkette spielen lassen“, sagte SVB-Trainer Jens Hieckmann.

„Nach dem Wechsel haben die Gäste dann Stefan Minge ins Mittelfeld vorgezogen, was unseren spielerischen Fähigkeiten eigentlich entgegenkam. Die Tore waren schön herausgespielt, über den zweiten Gegentreffer habe ich mich aber ein bisschen geärgert, weil unser Torwart Daniel Scheuermann eine gute Leistung gebracht hat, dann aber von seinen Mitspielern etwas im Stich gelassen wurde“, so der Übungsleiter. „Ob der Sieg in der Höhe verdient war, ist mir letztendlich egal.“

Der Gröditzer Übungsleiter Rico Kaiser resümierte kurz und knapp: „Es war ein verdienter Sieg für Bannewitz. Wir müssen die nächsten Trainingseinheiten nutzen, um die Anzahl der einfachen Fehler zu minimieren.“ Klaus Hirschnitz, Präsident des FV 1911, war ebenfalls bedient: „Ein gebrauchter Nachmittag. Die Gastgeber haben unsere Schwächen im Abwehrverhalten eiskalt ausgenutzt. Eigentlich war das Spiel nach dem 0:3 gelaufen, aber dann haben auch wir Fußball gespielt, uns zurückgekämpft und gute Möglichkeiten herausgespielt. Wer weiß, was passiert wäre, hätten wir noch das 2:3 erzielt.“

Der Bannewitzer Vereinschef Karl-Heinz van Pee dürfte sich über die Einschätzung seines Kollegen etwas gewundert haben, „denn nach dem 1:3 zeigten sich unsere Spieler wenig beeindruckt und kamen immer wieder zu guten Chancen. Ich denke nur an den Pfostenschuss von Schmieder in der 70. Minute.“ Am Gründonnerstag kommt es im Sebnitzer Waldstadion zu einem richtigen Verfolgerduell. Ab 19.30 Uhr wird unter Flutlicht um den „Bronzeplatz“ gestritten. Noch hat der BSV als Tabellendritter einen Zähler mehr als die Bannewitzer auf dem Konto.

Der Hainsberger SV (6.) kam beim Tabellenzweiten in Freiberg zu einem verdienten 2:2 (1:1). Vor 152 zahlenden Zuschauern im Stadion „Platz der Einheit“ traf Rico Thomas, seit Anfang des Jahres Spieler-Trainer der Bergstädter, zum 1:0 für die Gastgeber (21.). Nur vier Minuten später glich Markus Weise aus mit seinem elften Saisontreffer zum Pausenstand. Nach dem Seitentausch brachte Tommy Gommlich die Freiberger erneut in Vorhand (61.). Ab der 78. Minuten mussten die Hainsberger in Unterzahl auskommen, denn Marian Weinhold sah innerhalb von nur 180 Sekunden zweimal die Gelbe Karte. Dann aber entschied der Dresdner Schiedsrichter Marco Kneusel nach einem Foul von BSC-Torwart Sören Geiger auf Strafstoß für die Gäste, den Philipp Gröblehner zum 2:2-Endstand verwandelte (79.).

Die Freiberger rangieren nun bereits sieben Zähler hinter Mittweida, den Hainsbergern fehlen nur zwei Punkte bis auf den dritten Platz. Für die Mannschaft von Trainer Knut Michael steht am Ostermontag das Nachholspiel bei Aufsteiger Hartmannsdorf an. Der Anpfiff auf dem Waldsportplatz ertönt um 15 Uhr.

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