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Donnerstag, 12.07.2018

Bagger auf der Chemie-Brache

Bei Dohna-Chemie tut sich was. Aber an eine Belebung des Geländes ist noch nicht zu denken.

Auf der Brache in Dohna stehen derzeit Aufräumarbeiten an.
Auf der Brache in Dohna stehen derzeit Aufräumarbeiten an.

© Daniel Schäfer

Dohna. Ein Bagger auf dem ehemaligen Dohnaer Chemie-Gelände: Ein gutes Zeichen? Auf keinen Fall ein schlechtes. Zunächst einmal handelt es sich lediglich um weitere Aufräumarbeiten auf der Brache, die begradigt und abgedeckt wird.

Bis jedoch auf der Fläche ein Investor baut, dauert es noch immer. „Wir stehen mit einem Investor in Verbindung, aber es bedarf noch verschiedener Entscheidungen“, sagt Klaus Leroff. Er ist Geschäftsführer der Dohna Chemie GmbH, die nichts produziert und seit acht Jahren um die Sanierung und Vermarktung des einstigen Chemie-Standortes kämpft.

Viel ist gemacht worden: Zig Meter verseuchte Erde abgetragen, unterirdische Tanklager abgebaut, belastete Leitungen und Gebäude abgerissen. Das Grundwasser wird über mehrere Messbrunnen auch weiterhin überwacht. Nun kommt es auf den Abschlussbericht an, ob die Fläche zur Ansiedlung freigegeben werden kann. Sind die Behörden zufrieden mit dem, was gemacht wurde oder nicht? Noch immer gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen. „Da ist noch ein wenig Arbeit erforderlich“, sagt Leroff. Er ist vom guten Ende des Projektes „von der Chemiebrache zum Gewerbegebiet“ überzeugt. „Geduld habe ich inzwischen gelernt.“ (SZ/sab)