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Montag, 22.10.2018

Autodieb flüchtet zu Fuß

Dieb weg – BMW wieder da. Polizisten verfolgten am Montag einen Autodieb, der in Burkau die A 4 verlassen hatte. Der Mann stellte den Wagen ab und machte sich aus dem Staub.

Das ist der gestohlene BMW, den der Dieb bei Burkau abgestellt hatte.
Das ist der gestohlene BMW, den der Dieb bei Burkau abgestellt hatte.

© Polizei

Burkau. Noch bevor sein Eigentümer den Diebstahl seines 1er BMW bemerkte, haben Polizisten den Wagen in den frühen Montagmorgenstunden auf der A 4 bei Burkau sichergestellt. Der neun Jahre alte Pkw war zuvor in Hof entwendet worden. Eine Streife der Polizei versuchte, das Auto auf Höhe der Anschlussstelle Ohorn zu kontrollieren. Doch dessen Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und gab weiter Gas in Richtung Görlitz. An der nächsten Abfahrt in Burkau verließ er die Autobahn und stellte den Wagen ab, um zu Fuß vor den Ordnungshütern zu fließen. Weitere Polizisten suchten sofort mit Beamten der Bundespolizeiinspektion und einem Hubschrauber nach dem Flüchtigen. Doch dies blieb ohne Erfolg.

Der Polizeibericht vom 22. Oktober

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Gartenlaube durchsucht

Kamenz. Sonntagmittag fiel einem Laubenbesitzer in Kamenz auf, dass in den zurückliegenden eineinhalb Wochen Einbrecher am Werk gewesen waren. Seine Datsche am Schwarzen Weg wurde durchwühlt. Gestohlen wurden einige Kleinteile, den Schaden bezifferte der Mann mit etwa 300 Euro.

Schriftzug auf Auto gekratzt

Bautzen. Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Sonntag den Lack eines Audi in Bautzen zerkratzt. Der A4 stand an der Karl-Marx-Straße. Mit dem Einritzen eines Schriftzuges hinterließ der Täter einen Schaden von etwa 6000 Euro.

Alarmanlage schlägt an

Großröhrsdorf. Zweimal schlug in der Nacht zu Sonntag in Bretnig an einem Wohnhaus an der Ahornstraße die Alarmanlage an. Weil der Besitzer beim Nachschauen niemanden sah, leitete er vorerst keine weiteren Schritte ein. Als er am Sonntagvormittag bei Tageslicht dann jedoch Einbruchspuren an einem Fenster entdeckte, informierte er die Polizei. Die Täter waren da natürlich längst über alle Berge.

Traktor verursacht lange Dieselspur

Taubenheim. Ein Landwirt hat am Montagmorgen gegen 6.15 Uhr in Taubenheim die Polizei gerufen. Er bemerkte, dass sein Traktor auf mehreren Straßen in Sohland an der Spree und Umgebung eine längere Dieselspur verursacht hatte. Eine geplatzte Kraftstoffleitung an seinem Ackerschlepper war der Grund. Eine Spezialfirma rückte an und beseitigte die rutschige Hinterlassenschaft.

Radiodiebe scheitern

Schirgiswalde. In der Nacht zu Sonntag haben Autodiebe in Schirgiswalde vergeblich versucht, das Radio aus einem Seat zu stehlen. Das Auto parkte an der Kammstraße. Die Täter waren gewaltsam in den Wagen eingedrungen und richteten dabei einen Schaden von etwa 2000 Euro an. Gestohlen wurde augenscheinlich nichts.

Betrunkenen Autofahrer gestellt

Ohorn/Pulsnitz. Reisende haben am Sonntagabend gegen 22 Uhr der Polizei auf der Autobahn bei Ohorn einen betrunkenen Autofahrer gemeldet. Ein 61-Jähriger war mit einem in Polen zugelassenen Opel in Schlangenlinien in Richtung Dresden gefahren. Der Mann hielt schließlich mit dem Wagen auf der rechten Fahrspur an. Eine Streife der Polizei eilte zum Ort des Geschehens. Ein Alkoholtest ergab bei dem Lenker einen Wert von zweieinhalb Promille. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und ließen den Opel abschleppen. Den Führerschein des Mannes behielten sie ein.

900 Parfümflakons im Kofferraum

Uhyst. Wegen Produktpiraterie wird gegen einen 58-jährigen Armenier ermittelt. Die Polizei hatte ihn und seinen 31-jährigen Sohn am Freitag auf der A4 bei Uhyst kontrolliert. Während der jüngere Mann alle notwendigen Papiere für den Aufenthalt in Deutschland vorweisen konnte, hatte der Vater nur einen abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel bei sich. Im Kofferraum des grauen Hondas entdeckten die Beamten insgesamt 900 kleine Parfümpäckchen. Der 58-Jährige gab an, diese in Frankfurt am Main verkaufen zu wollen. Wegen des Verdachtes einer Steuerstraftat wurde der Zoll hinzugezogen. Die Mitarbeiter entdeckten Unregelmäßigkeiten und stellten deshalb Strafanzeige.

Pole muss 130 Tage ins Gefängnis

Uhyst. Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters am 20. Oktober stellten Bundespolizisten bei dem polnischen Fahrer fest, dass er per Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten zogen das Fahrzeug gegen 21 Uhr auf der Autobahn an der Anschlussstelle Uhyst zur Kontrolle aus dem fließenden Verkehr. Die Überprüfung des 43-jährigen Mannes ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Gießen gesucht wurde. Er hatte noch eine Freiheitsstrafe von 130 Tagen wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges trotz Fahrverbots in Tateinheit mit fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung zu verbüßen. Gegen Zahlung einer Geldstrafe von 3250 Euro hätte er die Haftstrafe abwenden können, die Summe konnte er jedoch nicht aufbringen. Also wurde er in die JVA Bautzen eingeliefert.

An dem BMW fanden die Polizisten ein beschädigtes Zündschloss. Wenn die Untersuchungen der Kriminaltechniker abgeschlossen sind, kann sein Eigentümer den Wagen wieder zurückerhalten. Die Ermittlungen wird die bayerische Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit den sächsischen Behörden führen. (szo)