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Donnerstag, 12.07.2018

Am Strand von Radeberg

Planschen und Sandburgen bauen – das ist bald an der Großen Röder möglich.

Von Thomas Drendel

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Derzeit ist das Gelände an der August-Bebel-Straße in Radeberg noch eine Brache.
Derzeit ist das Gelände an der August-Bebel-Straße in Radeberg noch eine Brache.

© Thorsten Eckert

  • Derzeit ist das Gelände an der August-Bebel-Straße in Radeberg noch eine Brache.
    Derzeit ist das Gelände an der August-Bebel-Straße in Radeberg noch eine Brache.

Radeberg. Soll mal einer behaupten, Radeberg hätte keinen Strand. Am Ufer der Großen Röder wird einer entstehen. Wie auf einer Zeichnung des Planungsbüros Schubert zu sehen ist, ist es nicht nur ein schmaler Streifen, sondern durchaus großzügig. Er beginnt unmittelbar hinter dem Grundstück der Adventistengemeinde und ist gut 20 Meter breit und etwa doppelt so lang. Also ausreichend Platz für ein Picknick, für spielende Kinder und um die Füße ins Wasser zu halten. Erreichbar ist er vom Uferweg über ein Holzdeck, dass sich über mehrere Ebenen erstreckt.

Außerdem sind nach dem Entwurf des Planungsbüros einige große Steine auf der Sandfläche angeordnet. Unmittelbar daneben verläuft der Uferweg, der sich von der Bushaltestelle an der August-Bebel-Straße bis zur Dresdner Straße erstreckt. Der Park selber ist gegen die Bebelstraße durch Bäume und einen Erdwall abgeschirmt. An den Wegen werden mehrere Bänke aufgestellt. Die Besonderheit für alle die es sich bequem machen wollen: Vier drehbare Stühle oder Bänke sind auf einer Wiese zu finden. An mehrere Stahlbügel zum Anlehnen von Fahrrädern haben die Planer ebenfalls gedacht. Das bereits vorhandene Denkmal wird in den Park integriert.

Laut Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) erfolgen derzeit die Detailplanungen. Außerdem werden die Arbeiten an die Firmen vergeben. Noch in diesem Jahr soll der Park weitestgehend fertig sein. Die Freifläche war ja bekanntlich erst im Herbst vergangenen Jahres freigeworden. Die Stadt ließ an der Stelle zwei Mietshäuser abreißen. Ein Förderantrag der Stadt war zunächst abgelehnt worden, dann kam doch eine Zusage.

Die Parkanlagen sind Bestandteil des „Grünen Bandes“, das Radeberg durchziehen soll. Es soll künftig entlang der Großen Röder vom Hüttertal bis zum Eingang ins Seifersdorfer Tal hinziehen. Die Wege im neuen Park sollen Teil eines Geh- und Radwegenetzes durch das gesamte Radeberger Stadtgebiet werden und an möglichst vielen Stellen am Flusslauf der Großen Röder entlangführen.