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Freitag, 06.07.2018

Am Ende war für „Spitz“ sogar mehr drin

Der TSV Spitzkunnersdorf hat ersmtals an einer NOFV-Meisterschaft der Ü-35- Frauen teilgenommen. Voraussetzung war der überraschende Gewinn der Sachsenmeisterschaft. Da aus verschiedenen Gründen keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung stand, verstärkte sich „Spitz“ mit Spielerinnen aus Uhsmannsdorf, die man im Anschluss an das Meisterschaftsspiel gegen die Zweite des TSV kurzerhand fragte. Dazu kam noch die Spielführerin von Zodel und sechs Spielerinnen aus Spitzkunnersdorf. So machte man sich auf den Weg nach Thalheim bei Bitterfeld.

Gleich zum Anfang warteten die Bundesliga-Spielerinnen der ersten Stunde vom FF USV Jena. Die wirbelten die Oberlausitzer ganz schön durcheinander – nach der 0:5-Niederlage hatte man den schweren Gegner hinter sich. Unnötiger war die hohe 1:6-Niederlage gegen die Ü 35-Sachsen-Anhalt. Dann wartete auf Spitz der Seriengewinner, die SG Meck-Pomm. Davor schwor man sich noch mal ein und änderte das Spielsystem – das zeigte Wirkung. Der TSV gewann 2:0 und die Freude war groß, denn nun war im letzten Spiel sogar noch Platz drei möglich. Der nötige Sieg gegen Berlin gelang aber nicht, weil der Ball einfach nicht ins Tor wollte, auch ein Neunmeter half nicht.

Am Ende wurde es Platz vier, es war sogar noch mehr drin, aber es ist bemerkenswert, wie sich die Mannschaft im Turnier gefunden hat – angeführt von den drei Spielführerinnen aus ihren Heimvereinen, hat man Sachsen und die Oberlausitz gut vertreten. (hk)